Meinung für Leute, die noch nicht entrückt sind.

Zeit des Umbruchs

Als Christen leben wir nicht irgendwo zwischen den Wolken, sondern hier auf dieser Welt. Heute geschehen Dinge, die unseren bisherigen Erfahrungshorizont sprengen. Man kann ohne Übertreibung oder Panikmache sagen, dass wir vor Umwälzungen stehen, die so groß sind wie sie vielleicht meine Großeltern in zweiten Weltkrieg erlebt haben. Als Christen ordnen wir das natürlich ins Thema „Endzeit“ usw. ein, aber Einordnen reicht nicht. Wenn wir glaubwürdig bleiben wollen, müssen wir auch etwas dazu sagen. Sonst enden wir wieder in der gleichgeschalteten Kirche so wie in der Nazi-Zeit. Die Massenmedien sind heute in der Hand weniger Konzerne weltweit. Was die uns präsentieren ist erkennbar manipuliert, in den entscheidenden Punkten geschönt und verfolgt gewisse Zielrichtungen. Das lässt sich meiner Meinung nach schon erkennen, wenn man nur diese Quellen allein über einen längeren Zeitraum sorgfältig verfolgt. Das Internet heute ist wie eine riesige Müllhalde in der sich aber auch Verwertbares finden lässt. Nicht alles sind „Verschwörungstheorien“ und nicht alles, was glaubwürdig erscheint ist es auch. Mit den folgenden Beiträgen möchte ich nicht den x-ten Blog zu Themen wie Wirtschaftskrise, Weltkrieg III, NWO, Peak Oil etc. aufmachen. Dazu habe ich auch nicht die Zeit, die Sachkenntnis und die Ressourcen. Ich möchte nur ein paar banale Fakten und Behauptungen hinstellen und meine Meinung äußern. Es sollte dir dann einigermaßen leicht fallen, dir selbst eine Meinung zu bilden und Informationen zu finden. Eines der zentralen Themen des Neuen Testaments ist „Wahrheit“. Jesus hat gesagt „Ich bin die Wahrheit.“ Natürlich geht es dabei um die Wahrheit über Gott, aber zu den großen Lügen unserer Zeit möchte ich mich wenigstens mal äußern, damit deutlich wird: Wir Christen bevorzugen die Suche nach Wahrheit, statt einfach die Lügen und damit das Werk des Bösen weiterlaufen zu lassen.

Also los:

 

Private Rentenversicherungen sind nötig und sichern deinen Lebensstandard im Alter. – Ja wirklich??

Nach den geburtenstarken Jahrgängen in zwischen ca. 1950 und 1965 sank die Zahl der Geburten in Deutschland und anderen „westlichen“ Ländern ab. Die Folgen kennt jeder: Wenn diese Jahrgänge in Rente gehen, gerät das Verhältnis von Arbeitnehmern und Rentnern aus dem Lot bis vielleicht etwa zwei Arbeitnehmer einen Rentner versorgen müssten. Das würde zu extremen Abzügen der Arbeitnehmer für die Rentenversicherung führen oder zu sinkenden Renten oder zu beidem – oder zum Staatsbankrott. Also soll die geniale Lösung sein: Privat Geld in Rentenversicherungen angelegen, um die sinkende Rente aufzustocken. Ist schon mal witzig, denn bei der privaten Rente sorgt ja ein Arbeitnehmer (ich selber) für einen Rentner (wieder ich selber). Das sieht jetzt schonmal gar nicht nach einer Lösung für das demographische Problem (ein Rentner + zwei Arbeitnehmer) aus. Klar der Gedanke ist: Jetzt läuft die Wirtschaft und Geld kann angelegt werden, dann bringt es Zinsen und hilft den angeschlagenen Finanzkonzernen und schließlich, wenn die Rentnergesellschaft kommt, geht die Wirtschaft natürlich zurück (Rentner bauen keine Häuser und kaufen nur wenige Kleinwagen), aber dann haben wir ja das angesparte Kapital. Aus ganz einfachen Gründen kann das jedoch niemals funktionieren:

1. Wenn die Rentner dann von den Kapitalanlagen leben, werden die zugrunde liegenden Wertpapiere gegen Geld verkauft, ausbezahlt und verkonsumiert. Wegen dem hohen Anteil der Rentner gegenüber einer schrumpfenden Wirtschaft (s.o.) werden die der Rente zugrunde liegenden Wertpapiere massiv im Wert fallen.

 

2.  Diese Wertpapiere, die hinter Lebensversicherungen und Riester-Renten stehen, sind Aktien, Fonds und zum größeren Teil Staatsanleihen. Woher bitte sollen die Zinsen für diese Anlagen kommen, wenn:

– Die Staaten jetzt schon überschuldet sind.

– die Wirtschaft schrumpft oder auch nur gleich bleibt.

– eine immer noch wachsende Weltbevölkerung für schwindende Ressourcen sorgt (Inflation bei Rohstoffen).

– Jetzt schon der Finanzsektor einen desolaten Zustand zeigt.

Meine Lebensversicherung garantiert mir im Moment 4,2 % Verzinsung. Das bedeutet sie haben keine deutschen, sondern z.B. griechische Staatsanleihen. Glaubst du im Ernst, dass diese Papiere in 20 Jahren immer noch ihren vollen Wert + Zinsen haben werden? Können Sie gar nicht, denn Griechenland ist pleite und nach der x-ten „Rettungsaktion“ wird es zumindest einen Abschlag (sog. „Haircut“) geben.

 

3. Zinsen zahlt die Bank und Strom kommt aus der Steckdose. Schön wär’s, aber die Zinsen müssen erwirtschaftet werden und setzen voraus, dass es immer neue Schuldner gibt, die treu und brav die Zinsen bezahlen. Kurzfristig vielleicht durch das weltweite „Finanzcasino“ – langfristig aber von den Arbeitnehmern, die arbeiten während wir in Rente gehen.

 

Woher kommt es z.B. dass die Griechen so viele Schulden haben und deshalb so hohe Zinsen bezahlen müssen? Ein sehr verkürzt dargestellter Aspekt ist: Sie kaufen Waren z.B. aus Deutschland (Autos, Maschinen) exportieren aber selber weit weniger Waren nach Deutschland. Zum Beispiel hat der griechische Staat viele Angestellte, die dann z.B. ein deutsches Auto kaufen. Das ist gut für die deutsche Industrie, aber schlecht für Griechenland, den so werden die Schulden immer höher. Der griechische Staat nimmt durch Steuern weniger ein als er ausgibt, weil die griechische Wirtschaft schwach ist und auch z.B. wegen dem Euro auch nicht mehr exportieren kann. Nach einiger Zeit löst sich das angestaute Ungleichgewicht (die Griechen haben jetzt deutsche Autos und wir haben griechische Staatsanleihen als Lebensversicherung zum Beispiel). Dann gibt es den Crash in Griechenland und macht die Leute dort arm (Steuern, Kürzungen, …). Aber auch uns trifft es: Die Lebensversicherung ist nichts mehr wert, sobald Griechenland komplett in die Knie geht und die Menschen dort nicht mehr für unsere Lebensversicherung leiden wollen. Dazu kommt noch: Unsere schönen Autos werden nicht mehr nach Griechenland verkauft. Das bedeutet, dass unsere Wirtschaft schrumpft. 

Während in angeblich rückständigen Gesellschaften die Kinder für die Alten sorgen, ist es bei uns das „Finanzsystem“ und der Staat (Steuergelder + Gesetzliche Rentenversicherung) . Nun geht die erste Reihe der geburtenstarken Jahrgänge allmählich in Rente und alle reden vom Systemcrash. Ständig wird gleich das gesamte weltweite Finanzsystem „gerettet“. Nur du glaubst, dass du in 10 – 20 Jahren super viel Geld von deiner Versicherung bekommst.

Der Wachstumspfad (2)

Ein kostbarer Glauben – für jeden gleich.

Als erstes sagt Petrus: Wir haben einen kostbaren Glauben geschenkt bekommen. Wir glauben an Jesus Christus. Dieser Glaube hat ein sehr großes Potential und eröffnet erstaunliche und gewaltige Möglichkeiten! Unser Glaube ist kostbar, denn durch ihn haben wir ewiges Leben, können Krankheiten geheilt, jede Macht der Finsternis überwunden oder die Weltgeschichte beeinflusst werden.

Jesus hat sogar gesagt: „Dem Glaubenden ist alles möglich“ (Mk 9,23).

Petrus schreibt hier an Leute, die einen „gleich kostbaren Glauben“ wie er empfangen haben. Petrus und die anderen Apostel hatten kein Insider-Wissen, das sie in die Lage versetzte viel mehr zu empfangen als unsereins. Klar: vieles ist im Verlauf der Kirchengeschichte verloren gegangen, aber wir leben jetzt in einer Zeit in der die Wiederherstellung der Gemeinde Jesu schon recht weit fortgeschritten ist. Das Argument des Informationsvorsprungs zieht heute immer weniger. Alles, was Petrus wusste können wir auch erfahren: Durch die Bibel und durch den Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit leitet.

Es gibt keinen Spezialglauben, den nur wenige besonders berufene Leute empfangen können. Wir haben einen gleich kostbaren Glauben geschenkt bekommen. – Leider scheint das aber nicht immer so zu funktionieren und vieles von dem, was uns eigentlich gehört, bleibt reines Wunschdenken. – Etwas flüchtiges und irreales.

Viele Christen (warum nicht alle?) sehnen sich ja nach mehr von Gott. Ich jedenfalls will Dinge wie Heilung, Befreiung, Gegenwart und Leitung des Heiligen Geistes, Frieden, Freude und Kraft erleben. Und dieser Wunsch ist völlig berechtigt, denn schließlich sagt die Bibel ja auch hier, dass diese Dinge in Reich Gottes vorhanden sind und von jedermann empfangen werden können.

Die Bibel und konsequenterweise auch unsere Lehre betont, dass wir mit Jesus alles bekommen haben. Aber wo ist der Weg in diese ganze Fülle? Was sind die Schritte, die man mit Gott gehen muss?

Zuerst sagt auch Petrus hier: (V3) „Alles was wir brauchen, um ein Leben zu führen, wie es Gott gefällt, hat uns Christus geschenkt …”

Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat … damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, …

 

Durch die Erkenntnis Gottes …

Durch die Erkenntnis Gottes bekommen wir alles, denn wir bekommen durch sie einen Anteil an Gott selber. Das hört sich sehr theoretisch an, ist aber sehr einfach zu verstehen. Weil es eine wichtige Lehre der Bibel ist, wird schon im ersten Buch Mose eine sehr schöne Geschichte erzählt, die den Zusammenhang erklärt. Diese Geschichte hat sich wirklich zugetragen und steht nicht in der Bibel, weil es eine sehr schöne Geschichte ist, sondern weil Gott damit etwas “offenbart” hat. Wenn wir den Sinn dieser Geschichte verstehen, lernen wir etwas über Gott. Es ist die Geschichte von Josef und seinen Brüdern (1.Mose Kapitel 37 bis 50). Ich will hier nicht die ganze Geschichte erzählen, mir geht es hier um das, was in Kapitel 45 berichtet wird.

Josef war von seinen Brüdern an Sklavenhändler verkauft worden und landete schließlich in Ägypten. Nachdem er dort Höhen und Tiefen durchlebt hatte, wurde er einer der einflussreichsten Männer nach dem Pharao. Durch eine Führung Gottes entwickelte er einen Plan der Ägypten (und schließlich auch seine eigene Familie) vor einer katastrophalen Hungersnot bewahrte, die sieben Jahre andauerte. Seine Brüder kamen wegen der Hungersnot nach Ägypten, um Getreide zu kaufen. Josef fasste sie hart an und gab sich ihnen nicht zu erkennen. Er zwang sie ein weiteres Mal nach Ägypten zum ihm zu kommen und den jüngsten der Brüder (Benjamin) mitzubringen. Nun standen die Brüder wieder vor Josef und es wird deutlich, dass sie lieber sterben wollten, als noch einmal einen ihrer Brüder zu verlassen oder gar zu verkaufen. Das bewegte Josef sehr und er erbarmte sich über seine Brüder und gab sich ihnen zu erkennen.

Dadurch verwandelte sich die Situation völlig. Aus den armen bettelnden Gestalten vor dem hochgestellten Mann, der die rechte Hand des Pharaos war, wurden plötzlich Brüder dieses Mannes. Sobald die Brüder von Josef erkannten, dass der hochgestellte Mann ihr Bruder war, war für sie zweifelsfrei klar, dass …

… Josef sich nun entweder über sie erbarmen würde und sie auf seine Ebene gehoben werden würden oder Josef sie umbringen lassen würde. Etwas anderes schien nicht mehr möglich. Obwohl Josef sehr deutlich machte, dass er seinen Brüdern vergab verschwand die Furcht nur sehr langsam aus ihnen. 

… sie nun in der Hand dessen waren, den sie früher wie ein Stück Dreck behandelt hatten. 

… alle Resourcen (Vorräte und die Möglichkeiten der Macht des Pharaos) Ägyptens ihnen nun zur Verfügung standen, weil Josef ihnen vergeben hatte. So hatten sie sich von Bittstellern zu Brüdern und Teilhabern verwandelt ohne dabei über Josef zu stehen.

 

Indem sie erkannten, wer Josef war, verwandelte sich ihre Situation völlig!

Genauso ist es auch mit der Erkenntnis Gottes. Deshalb sagt auch der Apostel Johannes:

Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß wir, wenn es (andere Üb. “er”) offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie er rein ist.(Joh 3,2.3)

Wenn wir Jesus sehen wie er ist, werden wir Ihm ähnlich. Das ist die „Erkenntnis Gottes“, die mehr ist als Wissen. Gott gibt uns diese Erkenntnis, so dass wir einen Einblick haben in die unsichtbare Welt und Ihn kennenlernen. Diese Erkenntnis, die Gott schenkt heißt auch „Offenbarung“.

Der Apostel Petrus redet im ersten Kapitel seines ersten Briefs von Dingen in die selbst die Engel gerne Einblick bekommen wollen, nämlich in das Evangelium, das in der Kraft des Heiligen Geistes verkündet wird. Und dann ermahnt er alle Christen bei dieser wunderbaren Erkenntnis Gottes zu bleiben und völlig auf sie zu vertrauen. Eben auf die Erkenntnis Gottes, die aus dem Evangelium kommt, wenn es im Heiligen Geist gepredigt wird.

Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! Als Kinder des Gehorsams paßt euch nicht den Begierden an, die früher in eurer Unwissenheit herrschten, sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig!

(1.Petr 1,13.14)

Der etwas seltsame Ausdruck “umgürtet die Lenden eurer Gesinnung” stammt aus der Antike wo man das Gewand mit dem Gürtel zusammenraffte, um besser laufen zu können. Es bedeutet sinngemäß: “Rafft euch auf, macht euch bereit”.

Der Wachstumspfad (1)

Gott antwortet im Wald.

Im November 1994 war ich auf einem einwöchigen Seminar der Bibelschule “Glaubenszentrum Bad Gandersheim”. Ich war noch nicht lange Christ und besuchte eine eher traditionell eingestellte Gemeinde. Gerade hatte ich auf diesem Seminar neue Hoffnung geschöpft, dass man das, was die Bibel beschreibt persönlich und kraftvoll erfahren kann. Ich wollte sehen, dass sich mein Leben verändert, ich wollte Dinge tun, die sinnvoll sind, einen Wert sogar für die Ewigkeit haben. Ich wollte erleben, dass Gott klare Antworten auf das schlichte Gebet des Glaubens gibt, dass er eingreift, wo ich Hilfe brauche. Ich wollte die übernatürlichen Wirkungen des Heiligen Geistes, die im ersten Brief an die Korinther beschrieben werden, selber erleben. Bisher hatte ich immer nur weit auseinander liegende Begegnungen mit Gott gehabt. Momente nach denen man einfach weiß: Gott hat zu mir gesprochen oder Er hat mir geholfen. Aber mir wurde immer deutlicher: Es reicht nicht, immer mal wieder in eine kurze Begegnung mit Gott hineinzustolpern. Es reicht nicht etwas zu “haben” – ich „habe“ die Wiedergeburt (Joh 3), ich „habe“ die Taufe im Heiligen Geist, … Wenn Gott wirklich Gott ist, dann kann man Gott nicht “haben”. Entscheidend ist statt dessen, wie gut meine Beziehung zu Ihm ist und wie nahe ich Ihm bin. Wie kommt man aber auf einen Weg, der die Beziehung mit Gott immer weiter vertieft? Wie komme ich weg von dem Gott, der nur ganz selten mal auftaucht hin zu einem erfüllten Leben in dem Gott gegenwärtig ist und wie komme ich zu einem stabilen Lebenswandel im Gehorsam gegenüber Gott?

Mit dem dringenden Verlangen eine Antwort von Gott zu bekommen, ging ich in den Bad Gandersheimer Wald, um in Ruhe zu beten. Es war ein nasskaltes Wetter und es dämmerte schon. Ich war zuversichtlich eine Antwort zu bekommen, denn ich wusste aus der Bibel, dass meine Bitte mit dem Willen Gottes übereinstimmt. So konnte ich nachdrücklich und mit Zuversicht (Glauben) beten: “Gott wie ist Dein Weg? Ich will es wissen!” Es ist ein großer Unterschied, ob man nur zaghaft ein bisschen bettelt im Gebet oder ob man – mit Gottesfurcht – kühn vor Gott auftreten kann, weil man weiß, dass Gott das was man erbittet in seinem heiligen Wort versprochen hat und er zu seinem Wort auch stehen wird. So bekam auch ich meine Antwort. Ungewöhnlich deutlich hatte ich den Eindruck das erste Kapitel des zweiten Briefes von Petrus zu lesen. Meine Bibel hatte ich im Wald dabei. (Man sollte immer eine dabei haben, wenn man Gott um Antwort bittet, denn die allermeisten Antworten hat Gott schon längst in seinem Wort gegeben.) Ich konnte in der Dämmerung die Buchstaben kaum noch sehen und ich las:

 

Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus: Gnade und Friede werde euch immer reichlicher zuteil in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn!

Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine eigene Herrlichkeit und Tugend, durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid:

eben deshalb wendet aber auch allen Fleiß auf und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Enthaltsamkeit, in der Enthaltsamkeit aber das Ausharren, in dem Ausharren aber die Gottseligkeit, in der Gottseligkeit aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe.

Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und wachsen, lassen sie euch im Hinblick auf die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus nicht träge noch fruchtleer sein. Denn bei wem diese Dinge nicht vorhanden sind, der ist blind, kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen. Darum, Brüder, befleißigt euch um so mehr, eure Berufung und Erwählung fest zu machen; denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals straucheln. Denn so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.

Deshalb will ich Sorge tragen, euch immer an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie wißt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit befestigt seid. Ich halte es aber für recht, so lange ich in diesem Zelt bin, euch durch Erinnerung aufzuwecken, da ich weiß, daß das Ablegen meines Zeltes bald geschieht, wie auch unser Herr Jesus Christus mir kundgetan hat. Ich werde aber darauf bedacht sein, daß ihr auch nach meinem Abschied jederzeit imstande seid, euch diese Dinge ins Gedächtnis zu rufen.(2.Petr1,1-15)

Durch diesen Text hat Gott mir einen Weg gezeigt. Seit diesem Abend im Wald bin ich über Jahre auf diesem Weg gegangen und kann Dir versichern: Dieser Weg führt Dich immer näher zu Gott. 

Dein Überlebensrezept 2009 – 20??

An jeder Ecke im Internet schwirrt es von Prognosen, wie sich die aktuelle Wirtschaftskrise weiterentwickeln wird. Inflation, Deflation oder Weltkrise als Vorbereitung für eine neue Weltherrschaft? Nur ein ganz offensichtlicher Punkt wird meist ausgeklammert: Das Einkommen der allermeisten Menschen wird in naher Zukunft deutlich zurückgehen. Zu glauben, dass dies bei dir nicht so sein wird, ist natürlich optimistisch – aber nicht besonders realistisch. Mit diesem Artikel möchte ich dir helfen mit weniger Einkommen zurecht zu kommen, ohne einen persönlichen Crash zu erleben.

Ich las im Internet die Geschichte eines leitenden Bank-Angestellten der persönlich total aus der Bahn geworfen wurde, weil der gewohnte Lebensstandard durch die Finanzkrise nicht mehr zu halten war. Man liest auch von Millionären, die verrückt werden, weil sich ihr Vermögen von 20 Millionen auf 10 Millionen halbiert hat oder von Milliardären, die depressiv werden und sich am Ende umbringen, weil ihr Milliardenvermögen futsch ist. Das kommt Dir krank vor?

Aber was passiert mit Dir, wenn du vielleicht bisher zwei Urlaubsreisen im Jahr, einen Zweitwagen, ein hübsches Haus mit Garten und schicke Klamotten gewohnt warst und nun in eine normale Mietwohnung ziehen musst, beim Einkaufen dich sehr zusammennehmen musst und an Urlaubsreisen mit der ganzen Familie gar nicht mehr zu denken ist? Die, denen es noch schlechter geht (und das sind mindestens 95% der Weltbevölkerung) rufen im Chor „Sei doch froh!“ – aber du wirst es schwerhaben damit klarzukommen.

Auch wenn keiner das so recht wahrhaben will – der Wert einer Person und die Qualität seines Lebens richtet sich auf dieser Welt brutal nach seinem Einkommen. Das merkst Du nicht, wenn es mit dir bergauf geht, sondern nur wenn es mit dir bergab geht. Für wenige Jahre lebte ich deutlich unter dem Sozialhilfe-Niveau. Diese Zeit war ein wahrer Augenöffner für mich. Die ganze Welt steht gegen dich, wenn du nur noch ein „sozialer Problemfall“ bist. Warum? Weil niemand mehr einen Gewinn von dir erwarten kann, sondern im Gegenteil klar ist, dass andere dir etwas abgeben müssen. Und je weiter wir uns von einem Gott entfernen, der für jeden Menschen sein Leben hingelegt hat ohne dafür auf einen Nutzen zu spekulieren, desto mehr greift diese brutale Logik. Es geht weiter und weiter bis hin zu den brutalisierten Gesellschaften, die ihre Armen einfach auf der Straße verrecken lassen.

Nun – soweit ist es ja bei uns noch nicht. Aber es gibt noch eine zweite Komponente, die mich bei sinkendem Einkommen unter Druck bringt. Und das ist die Tatsache, dass ich dazu neige mein Einkommen mit meinem Selbstwert-Gefühl in Verbindung zu bringen: Ich habe mir das erarbeitet, ich bin vorangekommen und habe die anderen hinter mir gelassen. Ich habe es richtig gemacht und habe mein Leben im Griff. Nun kommt eine Wirtschaftkrise wie diese und beweist mir das Gegenteil. Warum kann ich nicht einfach mal einen geringeren Lebensstandard haben? Weil es mich, mein Leben und mein Selbstverständnis in Frage stellt und weil ich in den Augen der Menschen um mich herum nicht „absteigen“ will! Auch deshalb verhalten sich die meisten Menschen bei sinkendem Einkommen total irrational und vergrößern damit ihre Probleme so weit, dass aus einem sinkenden Einkommen eine totale persönliche Katastrophe wird. Nachfolgend daher ein paar sehr nützliche Tipps, wie sich der Crash vermeiden läßt.

Arbeite für Gott.

Tue alles, so als würdest du direkt für Gott arbeiten (Kol 3,22-24). Dann lass‘ das „würdest“ weg und erkenne, dass alle Dinge von Gott kommen! Er ist der beste Arbeitgeber, die ganze Welt gehört ihm und das allerbeste ist: Er ist dein Vater! Da kann nichts mehr schiefgehen. Aus Dankbarkeit für diese lebenslange Versorgung und Sicherheit gibst du etwas von deinem Einkommen an die weiter, die ihre ganze Kraft in Gottes Anliegen investieren oder den Armen helfen, die Gott genauso lieb hat wie dich. Bei einem normalen Einkommen sollten 10% als Richtschnur dienen.

Denke an die Dinge, die für dein Leben wirklich einen Sinn haben!

Löse dich von dem Wahn, dass sich der Wert deines Lebens nach dem Einkommen bemisst. Wie werden Deine Kinder dich in Erinnerung behalten? Kannst du geniessen und dankbar sein mit dem was Gott dir gegeben hat? Was ist (bisher) die Zusammenfassung deines Lebens, wenn du morgen sterben würdest und deine Freunde eine kurze Ansprache beim Begräbnis halten würden? Hat es sich gelohnt von Position 233478 auf Position 232976 aufzusteigen? Worum kreisen deine Gedanken und gibt es nicht trotz drückender Probleme Dinge auf der Welt, an denen du dich freuen könntest oder die für dich sinnvoll und interessant wären?

Halte deine Finanzen fest im Griff, sonst haben sie schnell dich im Griff!

Du braucht ein Budget. Eine Aufstellung deiner monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Immer sollte völlig klar sein: Wieviel habe ich heute noch von meinem Einkommen übrig und wofür habe ich mein Geld ausgegeben. Erfahrungsgemäß bringt eine einfache, aber korrekte Aufstellung von Einnahmen und Ausgaben ca. 5 bis10 % mehr Spielraum und schützt dich vor Selbstbetrug und Verschwendung.Plane alle deine Anschaffungen und halte längere Zeit Ausschau nach guten Angeboten oder Alternativen. Gib nur wenig aus für Versicherungen, Renten etc. Mehr als eine Grundsicherung ist bei sinkendem Einkommen einfach nicht drin! Wende dich an unabhängige Ratgeber z.B. im Freundeskreis. Durchforste regemäßig alle laufenden Verträge und regelmäßigen Kosten und überlege, wie du sie am Besten reduzieren kannst!

Frage nach Gott und reagiere sehr frühzeitig!

Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich; die Einfältigen aber gehen weiter und müssen es büßen. (Spr 22,3 + 27,12)

Egal, ob es Krieg, Wirtschaftkrise, persönliche Probleme oder ein Vulkanausbruch ist – nur wem es gelingt sich sehr frühzeitig aus dem Staub zu machen, der kommt ohne schweren Schaden davon. Warte nicht, bis du entlassen wirst, dann versucht jeder einen neuen Job zu finden. Gibt es vielleicht andere, weniger betroffene Branchen in denen du zwar weniger verdienst, aber langfristig sicherer bist? Was ist mit deinem Wohnort? Wie wird es deinen Kindern in 10 – 20 Jahren an diesem Ort gehen? In der Krise kommt nur der gut weg, der frühzeitig die ausgetretenen Pfade verlässt. Suche den Herrn intensiv über Fragen, die deine Verbindung zur Gemeinde, deine Arbeit, deinen Wohnort und deine Zukunft betreffen.

Dein Lebensstandard sollte immer deutlich unterhalb deiner finanziellen Möglichkeiten liegen!

Wenn du am Monatsende 50 € übrig hat, ist alles ok. Wenn du am Monatsende 50 € Miese gemacht hast, resultiert daraus das Gefühl immer zu wenig zu haben und deine Schulden wachsen immer weiter, bis du wirklich am Ende bist und auf lange Zeit in echter Armut leben musst. Halte immer im Gedächnis, dass Schulden nur für reiche Leute interessant sind. Wenn du arm bist und dich verschuldest, weil deine laufenden Ausgaben zu hoch sind, dann musst du dafür, dass du zu wenig Geld hast auch noch (meist hohe) Zinsen bezahlen! Damit verschiebst du deinen Crash nur um allerhöchsens 1 – 2 Jahre. Dann sitzt du in der Schuldenfalle. Glaube nicht, dass du da schnell und einfach per „Privatinsolvenz“ wieder raus kommst. In diese Falle kann man auf jedem Einkommensniveau laufen. Viele, die ein hohes Einkommen haben schaffen es trotzdem nicht Vermögen aufzubauen, weil sie ihren finanziellen Rahmen voll ausnutzen. Gut wird es dir nur dann gehen, wenn du weniger ausgibst als du einnimmst. (Siehe unten). Wenn dein Einkommen für elementare Bedürfnisse wie: eine einfache Wohnung, Second-Hand Kleidung und Möbel, einfaches aber gesundes Essen und Leitungswasser trinken nicht ausreichen sollte, dann lege dich aus Protest quer auf die Strasse bis du etwas bekommst oder mache wass immer dir richtig erscheint – nur keine Schulden. Die führen dich in die Unfreiheit und in eine totale Sackgasse.

Schlachte deine heiligen Kühe!

Zwei Autos und Urlaubsreisen sind Luxus. Schön, wenn man sie hat, und wenn man sie nicht hat ist es auch schön! Die Schlauen fahren fröhlich mit dem Fahrrad 5 km zur Arbeit und in der Ferien gibt’s Entdeckungstouren im Schwarzwald oder wie auch immer die Sommerfrische in deiner Umgebung heisst. Auch hier gilt es schnell zu reagieren: 10 € weniger Einnahmen erzwingen 10 € weniger Ausgaben! Es hat keinen Zweck: Auch beim Essen muss gespart werden. Bei niedigem Einkommen sind Wohnen, Auto und Essen die entscheidenen Ansatzpunkte. Einfaches, aber gesundes Essen hat einen hohen Spareffekt. Mach einen Sport daraus weniger auszugeben. Schaffst du 100 € weniger pro Monat? Stell‘ dir vor wie ein Asket zu leben: Konzentriert auf die einfachen und wichtigen Dinge! Freu dich daran, wie du mit so wenig Geld auskommst, während viele um dich herum immer tiefer in Schulden und finanzielle Bedrängnis geraten. Was am häufigsten in den Ruin führt ist das (scheinbar) eigene auf Pump gekaufte Haus. Die Gründe für den Crash sind: Weniger als 20 % Eigenkapital, zu üppige Ausstattung (man kauft ja nur einmal ein Haus …), Raten, die das vorhandene Einkommen überstrapazieren, Zerstörung deiner Familie / Ehe durch zu hoch veranschlagte Eigenleistung. Denk‘ daran: Es ist keine Schande in einer Mietwohnung zu sterben.

Lass‘ dich nicht verführen.

Die Medien malen dir täglich das Leben reicher und verrückter Leute vor Augen. Ihr Leben ist von deinem Leben weiter entfernt als die Erde vom Mond. Aber irgendwie scheinen viele von dieser absurden Welt zu träumen. Nur durch Gehirnwäsche ist schließlich zu verstehen, warum z.B. tausende von jungen Leuten zu Casting-Shows strömen, weil sie anscheinend wirklich glauben, ein Star werden zu können. Heute will jeder reich und / oder berühmt werden. Die nüchterne Wahrheit ist: Durch Träumereien und falsche Vorbilder wirst du an der Nase herumgeführt, finanziell ausgebeutet und in der Passivität gehalten – es passiert gar nichts in deinem Leben.

Gibt dein Geld für wertvolle Dinge aus.

Solche Dinge sind z.B. Ausbildung, hochwertige (aber nicht übertrieben teure oder modische) Kleidung oder Schuhe, ein gutes Fahrrad oder ähnliches. Benutze alles was du kaufst so lange wie möglich, sonst steckst du dein Geld in den Altkleidersack. Vergleiche dich nicht anhand der 0815 Wohlstands-Skala. Du braucht keine Heimkinoanlage, du brauchst nicht den neuesten Computer, Fernseher usw. Kaufe nur bewährte Sachen, die schon länger auf dem Markt sind. Denke über das gewohnte hinaus und orientiere dich daran wie Deine Eltern oder Großeltern lebten. Warum konnten die heute 40 – 50 Jährigen problemlos mit ihren Geschwistern in einem Zimmer schlafen und heute geht das angeblich nicht mehr?

Baue ein Netz von Beziehungen.

Wenn vieles zusammenbricht, sind deine Verwandten, Nachbarn und Freunde deine Ratgeber, Helfer und vielleicht deine letzte Rettung. Statt vielleicht wie bisher in allen Menschen deine Konkurrenten zu sehen oder auf Menschen in deiner Umgebung herabzusehen, solltest du schnell auf Versöhnung, Wertschätzung und Freundlichkeit umstellen. Das tut dir selber auch gut! Mach dir klar, dass kein Mensch auf dieser Welt alleine existieren kann. Schau nicht auf die, die versuchen, auf einer „Insel“ „autark“ zu überleben. Denen wird es am Ende am schlechtesten gehen. Suche Freundschaft, Gemeinschaft und als Christ natürlich: Gemeinde!

Sei im positiven Sinn stolz auf deinen Weg!

Du bist nicht wie die anderen und kannst auch mit weniger glücklich sein. Deine Familie ist anderes und du hast mehr Freunde als früher – kurzum: Dir geht es gut in der Krise! Das soll dir erstmal einer nachmachen!

Die letzte Reformation

Die Gegenwart Gottes ist das Ziel

Bei Reformation denkt man an neue Strukturen, neue Methoden und Formen. Der Kern einer Reformation, die wirklich etwas bewegt ist die Veränderung der Inhalte.

Reformation macht Geschichte. Was ist das Ziel der Geschichte?

Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölf mal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen. Und keinerlei Fluch wird mehr sein; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein; und seine Knechte werden ihm dienen, und sie werden sein Angesicht sehen; und sein Name wird an ihren Stirnen sein. Und Nacht wird nicht mehr sein, und sie bedürfen nicht des Lichtes einer Lampe und des Lichtes der Sonne, denn der Herr, Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.(Off 22,1-5)

Was ist das Ziel für jeden, der an Jesus glaubt? Worum ging es Jesus bevor er ans Kreuz ging?

Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, daß sie eins seien, wie wir eins sind – ich in ihnen und du in mir – daß sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.(Joh 17,20-24)

Als Gott die Erde schuf und Adam und Eva in den Garten setzte war das ein sehr guter Anfang. „Und siehe, es war sehr gut“ (1.Mose 1,31). Das war aber noch nicht das Ziel. Gott hatte einen Plan seine Schöpfung durch eine freie Beziehung zu den Menschen, die er gemacht hatte noch weit besser zu machen als diesen Anfang. Das Ziel war und ist die „Verherrlichung“. Gott wollte das die Schöpfung zum Schauplatz einer wunderbaren Zusammenarbeit zwischen Ihm und seinen Geschöpfen würde. Aus freiwilliger Verehrung heraus sollten sie das Wesen Gottes und seinen wunderbaren Charakter und die Kraft seines kreativen Lebens vielfach wiederspiegeln. Die ganze Welt sollte in den vom Menschen aus der Schöpfung herausgearbeiteten Garten verwandelt werden. Dieses Ziel hat Gott nie aufgegeben, wie aus dem Abschnitt aus der Offenbarung oben hervorgeht. Und so geht die „neue Schöpfung“ auch weit über eine Amnestie für Sünder hinaus:

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.(Joh 14,23)

Heute befindet sich die Gemeinde / Kirche in einer Sackgasse. Hier in Deutschland stellt sie sich – meinem Eindruck nach – häufig als gebeuteltes Häufchen am Rande der Gesellschaft dar. Durch die vielen Ansätze, die im Wesentlichen auf eine Strukturveränderung gezielt haben, ist zwar viel Gutes bewirkt worden, aber nach wie vor finden wir keine Kraft unsere Gesellschaft mit der Realität Gottes zu konfrontieren, geschweige denn einen positiven Beitrag zur ihrer Veränderung zu bringen.

Meine Überzeugung ist: Nur die manifestierte Gegenwart Gott mitten unter seinen Leuten wird daran noch etwas ändern können. Die letzte Reformation beginnt deshalb bei Dir: Willst Du die Scheuklappen ablegen und nach Wahrheit suchen, die dich persönlich betrifft und nicht nur deine Rechtgläubigkkeit bestätigt? Auf der Suche nach Gottes Gegenwart habe ich viel dazugelernt und ich weiss, dass es weiter und weiter geht bis zu dem Tag an dem ich IHN sehen werde.

Die Gegenwart Gottes – seine persönliche Anwesenheit in deinem Alltag wird dein Leben unglaublich tief „reformieren“. „Gott kennen ist Leben“ und es ist das letzte positive Abenteuer in einer zunehmend von Not und Depression gekennzeichneten Welt.

Raffe Dich auf zur letzen Reformation!