Gottes Medizin gegen Rassismus und Nationalismus: Das „Gebetshaus für alle Völker“.

Und die Söhne der Fremde, die sich dem HERRN angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des HERRN zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und alle, die an meinem Bund festhalten: die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen mir ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker. (Jes 56,6-7 vergl. Mk 11,17)

Die gemeinsame Wurzel

Die Bibel erzählt die Geschichte besonderer Familien, die am Anfang der Geschichte Gottes mit den Menschen standen. Adam und Eva, Noah und seine Nachkommen und schließlich Abraham und Sara, mit ihren Kindern. Gott sieht die Menschen als eine große Familie mit vielen unterschiedlichen Zweigen an. Wir sind die Nachkommen Adams und Noahs. Wir alle können „Kinder Abrahams“ werden, wenn wir seinem Beispiel des Glaubens nachfolgen. (Mt 8,11; Röm 4,12; 1.Petr 3,6)

Es gibt keine Völker, die einfach so für sich stehen und keinen Bezug zu den anderen haben. Sie haben eine gemeinsame Wurzel.

Der Strom des Segens: Abraham  

Abraham war kein perfekter Mensch. Aus Angst vor Übergriffen gab er seine Frau Sara als seine Schwester aus und riskierte sogar, dass sie beinahe mit einem anderen verheiratet wurde. Er hatte aber etwas, was ihn in Gottes Augen von den anderen Menschen seiner Zeit unterschied. Er vertraute Gott. Er glaubte und sein Glauben ehrte Gott. Deshalb war er als unvollkommener (sündiger) Mensch bei Gott akzeptiert. Er war sogar sein Freund in einem sehr persönlichen Sinn. Er tat einfach, was Gott sagte, auch wenn es sinnlos erschien. Selbst das Leben seines einzigen Sohnes war in seinen Augen weniger wert, als das Privileg der Stimme Gottes zu gehorchen. Er glaubte Gottes Zusagen, auch wenn nichts davon zu sehen war. So wurde er zum Stammvater einer neuen Familie, die in besonderer Beziehung zu Gott steht. Heute nennt Gott diese Gruppe von Menschen seine Kinder – seine Familie eben.

 

Und die Schrift wurde erfüllt, welche sagt: „Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet“, und er wurde „Freund Gottes“ genannt. (Jak 2,23 s. auch Parallelverse)

Diese wunderbare Beziehung zu Gott sollte ein Schatz und ein Erbteil der Nachkommen Abrahams sein. Und immer wieder gab es unter den Nachkommen Abrahams Menschen, auf die dieses Privileg übertragen wurde. Zuerst Isaak, dann Jakob und dann lebten diese Menschen mitten im Volk Israel. Aber Gottes Plan geht weit über die leiblichen Nachkommen Abrahams hinaus. In Abraham wurden alle Nationen gesegnet. Denn er erkannte eine neue Möglichkeit Gott kennenzulernen durch Glauben. Heute steht für jeden Menschen die Tür zu Gottes Familie offen. Gott bietet jedem Menschen Versöhnung und Adoption in seine Familie an – durch Jesus.

 

Erkennt daraus: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne! Die Schrift aber, voraussehend, daß Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft voraus: „In dir werden gesegnet werden alle Nationen.“ Folglich werden die, die aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet. (Gal 3,7-9 vergl. 1.Mose 18,18)

Die Beziehung zu Gott macht Menschen aus allen Nationen und Kulturen zu neuen Menschen „in Christus“. Es ist nicht Gottes Absicht eine Einheitskultur zu schaffen, sondern er will Menschen aus allen Nationen und Kulturen seiner Familie anschließen.

Die ersten Apostel überraschte das, wie man an der Geschichte von Petrus und dem römischen Hauptmann Cornelius sieht. Sie erwarteten, dass Gott nur innerhalb der jüdischen Kultur und Nation wirken würde. Heute zieht sich dieser Segen wie ein Strom des Lebens durch fast alle Nationen. Gott hat seine Familie ausgebreitet – zum Segen, zur Versöhnung und zur Heilung. Das Reich Gottes entsteht nicht durch Feldzüge, sondern durch eine Art Familiengeschichte!

Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölf mal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen. Und keinerlei Fluch wird mehr sein; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein; und seine Knechte werden ihm dienen, und sie werden sein Angesicht sehen; und sein Name wird an ihren Stirnen sein. (Off 22,1-4)

Die Nationen und das kommende Königreich

Gott hat aus den Nachkommen Noahs verschiedene Nationen hervorgehen lassen. Wenn es sein Ziel gewesen wäre, einen kulturellen Einheitsbrei anzurühren, wie es der Traum von der Konsum-Multikulti-EU-Norm-Gesellschaft versucht, dann hätte er das leicht tun können, denn es waren ja nur acht Menschen übrig, die bestimmt keine so unterschiedlichen Auffassungen hatten. Aber immer wieder sehen wir das Gott die „Nationen“ als eigenständige Gruppen betrachtet, die z.B. eine bestimmte Haltung Ihm gegenüber einnehmen, die als Gruppe die Folgen ihres Handelns tragen müssen oder die gesegnet werden. Die „Zeiten der Nationen“ (Lk 21,24), in der die Nationen herrschen und handeln wie sie wollen wird enden, wenn der Herr Jesus wiederkommt und als König über die Völker herrscht. Aber auch danach, in Zusammenhang mit dem neuen Jerusalem, werden sie als eigenständige Gruppen erwähnt:

 

Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, damit sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm. Und die Nationen werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit zu ihr. (Off 21,23+24)

Am Ende wird Gott der König aller Nationen sein

Gott hat die verschiedenen Völker mit ihren Eigenarten gemacht und beabsichtigt. Er führt sie zusammen und er schafft Frieden und Versöhnung unter ihnen durch seine Familie. Jesus hat sich für jeden Menschen aus jedem Volk geopfert. Die Nationen gehören deshalb ihm. Er ist der kommende König.

Alle Nationen, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen verherrlichen. (Ps 86,9)

Wer sollte nicht fürchten, Herr, und verherrlichen deinen Namen? Denn du allein bist heilig; denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten, weil deine gerechten Taten offenbar geworden sind. (Off 15,4)

In der Gegenwart Gottes werden die Unterschiede zwischen den Völkern und Nationen bedeutungslos. Wir sehen den, der alles geschaffen hat und der aus allen Völkern Menschen mit seinen eigenen Tod erkauft hat, so dass sie seine Kinder und Diener sein können. In der Anbetung sind die Nationen vereinigt.

Versteck Dich: Der Aufschwung ist da!

Heute mal ausnahmsweise etwas, was nicht in der Bibel steht und normalerweise auch nicht mein Thema ist. Ich sehe aber, dass viele Menschen total ahnungslos sind und schon bald womöglich ins Messer laufen, weil ihnen segensreiche 60 Jahre Frieden und Wohlstand vermittelt haben, dass es immer so sein wird. Ganz zu schweigen von der täglichen Aufschwung-Propaganda im Fernsehen. Daher hier etwas Nothilfe.

Das System der Weltwirtschaft ist sehr komplex. Das Geldsystem und die ganzen Verflechtungen sind schier undurchschaubar. Aber es gibt auch ein paar grundlegende Dinge, die zwar nicht alles erklären, nicht die absolute Wahrheit sind und auch nicht unbedingt vollständig sind, aber mir viel Klarheit gebracht haben. Hier sind sie. Suche selber im Internet, wenn du mehr oder besseres willst – dies ist kein Wirtschaftsblog.

 

  • Wenn Geld wertvoll und deshalb schwer zu leihen ist, dann versucht jeder es anzuhäufen und Unternehmer investieren in gewinnbringende reale Produkte und Fabriken, um langfristig Geld damit zu verdienen. Die Perspektive ist: Wie kann ich langfristig Einkommen und Wohlstand haben – durch Arbeit und Sparen oder durch Investitionen. In einer solchen Situation sind die Zinsen hoch und Kredite nur gegen echte (physische) Sicherheiten erhältlich. Die Wirtschaft dreht sich um Produktion und reale Güter.

  • Geld besteht nur aus Papier oder elektronischen Daten. Seinen Wert hat es nur, weil man es verleihen und Zinsen dafür verlangen kann. Die Guthaben der einen sind die Schulden der anderen. Durch Zins und Zinseszins muss die Geldmenge und damit die Schulden immer weiter wachsen und zwar exponentiell, d.h. immer schneller! Dies kann durch Wirtschaftswachstum oder durch immer höhere Verschuldung geschehen. Sobald das nicht mehr möglich ist (die Welt ist endlich), droht dem System das Ende: Die Anleger erwarten ihre Zinsen auf immer weiter steigende Guthaben, aber es gibt zu wenig Schuldner, die es erwirtschaften könnten. Zum Beispiel auch durch die Überalterung: Immer mehr Ältere wollen von Rücklagen leben, während es immer weniger Junge gibt, die z.B. einen Kredit für ein Haus aufnehmen. Wenn die Bank dadurch auf die eine oder andere Art pleite geht, bleibt von all dem schönen Geld nur sehr wenig übrig: Ganz grob ca. 10% – siehe dazu den nächsten Punkt:

  • Die Banken müssen nur einen geringen Teil (ca. 10%) der Einlagen als Kapital halten (das heißt „fraktionales Reservesystem“). Sie können also wesentlich mehr verleihen, als die Sparer und Anleger eingezahlt haben. Das (Giral-)Geld entsteht so als Kredit aus dem Nichts. Solange dem Geld entsprechende Werte (Sicherheiten für den Kredit) gegenüberstehen kann nicht viel passieren: Wenn der Schuldner nicht mehr zahlen kann, verkauft die Bank die verpfändeten Werte (z.B. die Immobilie) und die Schuld ist damit beglichen. Wenn die Sicherheiten aber im Preis fallen und viele Schuldner ausfallen, ist die Bank schnell pleite. (Beispiel: „Immobilienblase“ in USA, Irland, Spanien, Dubai und anderswo). Wenn außerdem viele Sicherheiten nur aus einem Kettenbriefsystem von „Wertpapieren“ bestehen (Beispiel: Eurokrise, Derivate) droht täglich der weltweite Dominoeffekt.

  • Wenn die Schulden in der Summe den Wert der zugrunde liegenden Sicherheiten deutlich überschreiten, entsteht eine instabile Situation: Der Geld-Anleger wird immer nervöser, weil seinem Geld kein gleichwertiger Wert mehr gegenübersteht.

  • Der Staat gibt normalerweise mehr Geld aus, als er einnimmt. Das liegt daran, dass jeder neue Politiker auch was Neues und Schönes machen will, um seine Wähler / Untertanen damit zu beglücken. Alles wird immer weiter „verbessert“ (Sozialsysteme, Subventionen, Bildung, Militär, Verwaltung, „Kultur“, …) Dadurch muss der Staat Kredite aufnehmen, denn sonst würden die Steuern so stark steigen, dass es die Wähler / Untertanen nicht gut finden würden. Statt also Steuern zu kassieren, führt der Staat einen Teil seiner Einnahmen als Zinsen an Kapitalgeber ab. In manchen Ländern, wie Japan sind es die im Land wohnenden Sparer, in anderen sind es ausländische Gesellschaften und Anleger (Irland). So gerät der Staat in Abhängigkeit zu den großen Kapitalsammelstellen – den lieben Banken. 🙂 Die Banken brauchen den Staat und seine Schulden und der Staat braucht die Banken. Die Verflechtung nimmt ihren Lauf.

  • Die steigende Verschuldung ist also notwenig und politisch gewollt, gerade auch dann, wenn es kein echtes Wirtschaftswachstum gibt. Wenn Kredit schließlich an Jeden gegeben wird, egal, ob er den Kredit zurückzahlen kann oder nicht („Subprime“, „Bailout“, „Rettungsfonds“, …), dann versuchen viele auf Pump und auf Kosten anderer zu leben. „Geld spielt keine Rolle“ ist das Motto. Geld wird von den Banken zu Zinsen nahe Null geliehen und es wird damit spekuliert. (Rohstoffspekulation mit Öl, Weizen, …) oder das Geld fließt in die großen Banken-Casinos: Milliarden werden gewettet, dass bestimmte Papiere, die wiederum den Wert anderer Papiere abbilden sich so oder so entwickeln. Je höher das Risiko dieser Wetten, je höher der Gewinn. Geht es aber schief – egal, andere haften dafür. Wer zu 0,5% Zinsen spart, ist der Dumme. Wer reale Investitionen tätigt, geht ein hohes Risiko ein, da sich die Lage auf dem Spieltisch täglich ändert und er verdient trotzdem weniger als die Casinospieler. Die Preise steigen durch Spekulation, fehlende Investitionen und Belastungen aus einen immer luxuriöseren und regulierungswütigen Staatsapparat. Dinge wie Wohnimmobilien, die üblicherweise auf Kredit gekauft werden, steigen zunächst im Preis unrealistisch stark an, weil jeder einen billigen Kredit aufnimmt und kauft.

  • Die Zinsen können dann von den Notenbanken nicht mehr erhöht werden, weil dies durch die hohe Zinsbelastung den Staatsbankrott und totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch (Richtung 10% Wirtschaftsrest s.o.) zur Folge hätte. Schließlich steigen die Zinsen aber doch am Markt ganz unabhängig davon, was Notenbanken entscheiden: weil immer mehr Schuldner um die Anleger konkurrieren, die ein steigendes Risiko sehen. Das bringt den Banken kurzfristig extreme Gewinne: Sie leihen bei den Notenbank zu 0,5% und verleihen es z.B. an den griechischen Staat zu 10%. Und dann heißt es: „Die Banken sind gerettet! Der Aufschwung ist da!“ All das kommt in Gefahr, wenn die (Staats-)Schuldner die Zinsen nicht mehr aufbringen können oder wollen.

  • Wenn nun die Banken in Bedrängnis geraten – rate mal, wer Ihnen dann hilft. 🙂 Der liebe Staat! Das ist übrigens der entscheidende Grund, warum ich nicht an Deflation glaube und man sieht ja heute, dass es so läuft. Die Zahlungsausfälle werden vom Staat per Geldentwertung auf alle verteilt, denn der Staat und die Banken bilden die oben beschriebene Interessengemeinschaft.

  • Schließlich wachen mehr und mehr Geldanleger auf und erkennen: Das Geld ist selber ein Risikopapier, weil es nur noch aus Risikopapieren besteht. Beispiel: Der griechische und der irische Staat ist pleite und wird mit einem normalem Geld (das ehrliche Arbeit und reale Wirtschaft repräsentiert) niemals seine Schulden zurückzahlen. Die europ. Zentralbank kauft diese wertlosen Staatsanleihen und gibt den Staaten dafür echte Euros, die damit auch entwertet werden.

  • Jeder versucht nun, das Geld nur möglichst kurz zu behalten und Sachwerte dafür zu bekommen. Je nach Kontostand kauft man sich ein Paar Schuhe repariert das Dach oder investiert in Gold. Das ist der nächste Aufschwung, der englisch „Crackup-Boom“ heißt. Schließlich und zwangsläufig (!) setzt die Todesspirale ein: Sachen, die von reichen Leuten oder Gesellschaften gekauft werden, steigen massiv (Edelmetalle, Erdöl, Rohstoff produzierende Firmen, spezielle ertragreiche  Immobilien). Dadurch steigen die Preise, was den Prozess weiter anheizt. Dagegen sinken Preise von Dingen, die auf Kredit gekauft wurden, weil viele Schuldner pleite gehen und um jeden Preis verkaufen müssen: Wohnimmobilien, schöne Autos und auf Kredit spekulativ gekaufte Investments. Dinge, die man nicht unbedingt braucht liegen wie Blei in den Regalen, während Dinge wie Lebensmittel und Energieträger extrem teuer werden.

  • Landwirtschaft, Energie- und Rohstoffgewinnung gehören zu den Wirtschaftszweigen, die gemessen am Umsatz und Gewinn den höchsten und langfristigsten Kapitaleinsatz erfordern. Wenn ich z.B. ein Softwarehaus aufmachen will, brauche ich ein paar Computer, Papas Garage und meine Kumpel, die mit mir Informatik studieren. Wenn ich dagegen einen konkurrenzfähige Landwirtschaft aufbauen will, brauche ich teuere Landflächen, Gebäude, einen Mähdrescher für 120000 €, Leute mit Erfahrung, … Wenn ich eine Silbermine erschließen will oder nach Erdöl bohren möchte, brauche ich vom Start weg viele Millionen Euro, die echtes Risikokapital sind: Wenn ich nichts finde ist das Geld weg. Ein modernes, großes Kohlekraftwerk kann locker mehrere 100 Millionen Euro kosten. Solche Investitionen unterbleiben in der spekulativen Phase und auch lange Zeit in der Phase des wirtschaftlichen Niedergangs. Das sorgt dafür, das Lebensmittel, Energie und Rohstoffe während dem wirtschaftlichen Zusammenbruch nur kurzfristig im Preis sinken und bald wieder steigen, während andere Werte wie Häuser, Wertpapiere, Luxusgüter etc. ruinös im Preis fallen.

  • Der einzige Ausweg aus der Schuldenspirale durch Zins und Zinseszins ist die Insolvenz (Bankrott) der Schuldner. Dadurch wird der Schuldner unter Auflagen schuldenfrei und der Anleger verliert sein Kapital. Erst dann ist an einen Neuanfang zu denken. Dieser Prozess ist nun wegen dem drohenden Dominoeffekt verschoben und erschwert worden. Die Schulden wurden zu Staatsschulden und wurden zusätzlich als undurchsichtige „Wertpapier“-Pakete (CDOs usw.) in der ganzen Welt verteilt. So wurde aus dem Problem der Banken ein Staatsproblem: Der Staat muss rigoros sparen und massiv Steuern eintreiben, wenn das Spiel weitergehen soll. Die Zinsen bezahlt der Steuerzahler an die Gläubiger. Dadurch wird die Wirtschaft vollends abgewürgt und weitere Schuldner gehen bankrott. Der Staat wird dann wie wild Geld in schier beliebiger Menge drucken („Quantitative Easing“), um seine Schulden zu bedienen und die Freunde in den Banken vor dem deflationären Dominoeffekt mit 10% Rest zu „retten“. Schließlich entlädt sich die Situation in einer unkalkulierbaren Explosion (Hyperinflation, Umsturz, Chaos, …) in der entweder der Staat oder das Vermögen der Anleger oder beides – ganz sicher aber das Geld der Sparer – beseitigt wird. Zumindest die Währung wird in jeden Fall „reformiert“, weil sie nicht mehr als werthaltig akzeptiert wird.

Was ich zur Vorbereitung empfehle:

Zentrum Deines Lebens sollte der Glaube an den lebendigen Gott der Bibel sein. In der Krise kannst Du mit einem religiösen Hobby nichts anfangen. Du brauchst ganz real und nicht eingebildet: Rückhalt und inneren Frieden in schwierigen Umständen. Du brauchst Gottes Stimme und Wegweisung, um durch das ganze Chaos hindurchzufinden, du brauchst seine Zusagen in Bezug auf Sicherheit und Versorgung. Du brauchst Familie und Gemeinschaft mit Gleichgesinnten in der Gemeinde. Du brauchst Mut und Motivation für einen einfacheren und auf Werte ausgerichteten Lebensstil.

 

Natürlich gibt es auch ein paar grundlegende praktische Ratschläge. Aber das alles wird nichts werden ohne Gottes Segen! Hier in aller Kürze:

Raus aus Schulden um jeden Preis! Glaube nicht, dass sie Dir durch Inflation entwertet werden: Nur wenn du genug Abstand zwischen Nettoeinkommen und Existenzminimum hast, musst du nicht bei der Suppenküche in der Schlange stehen. Sobald dein Einkommen soweit entwertet ist, dass es nur noch für Essen, Kleidung und die Fahrt zur Arbeit reicht, wirst du das auf Kredit gekaufte Haus sowieso verlieren.

Geldanlagen in Währungen stark verschuldeter Staaten (€ oder $) oder Anlagen, die auf „irgendwelchen“ Wertpapieren basieren (Riester, LV, Sparbuch, Fonds) schnellstens loswerden. Frag doch mal nach, wofür du da monatlich Geld ausgibst! Was kauft die Versicherung oder Bank davon? Letztendlich hältst du für bares Geld nur ein paar Versprechungen in der Hand die langfristig nicht eingelöst werden können. Also umschichten je nach Menge in: Ein gutes Fahrrad und andere zweckmäßige Sachen, selbst genutzte Immobilien (nicht auf Kredit!!), Edelmetalle, Beteiligung an Unternehmen im Rohstoff oder Versorgungsbereich, … und den Rest der Gemeinde spenden!  🙂

Beziehungen knüpfen, wiederherstellen und aufbauen.

Einfacher leben! 

Durchdachten Lebensmittelvorrat anlegen.

Nützliche und langlebige Sachen kaufen.

Eigene Fähigkeiten und Qualifikationen ausbauen! Was Du im Kopf hast, kann Dir keiner wegnehmen und nützliche Fähigkeiten lassen sich immer zu Geld machen!

(Für diese rein informellen  Ratschläge wird keine Haftung übernommen. 🙂 )

 

Ganz wichtig: Denke nicht an den kurzfristigen Crash als „Lösung“, nach dem Motto: Ein harter Crash und dann wird alles wieder neu und schön oder wie es immer war. Viele im Internet träumen davon. Sie wollen mit ein paar Konservendosen und Goldmünzen den Crash abwarten und dann die Gewinner sein. Erinnert mich ein wenig an Pippi Langstrumpf mit ihrem Goldkoffer. Es hat sich gezeigt, dass der Crash verhindert werden kann. Viele Probleme sind erfolgreich auf die lange Bank geschoben worden. Das „System“ wird ja immer wieder „gerettet“. Es ist der langwierige, „alternativlose“ Überlebenskampf eines Weltsystems, das in die Sackgasse gefahren ist. Wer dabei am Ende das Opfer ist, folgt zwar üblichen Mustern, steht aber im Detail nicht fest.

Ich rechne schon damit, dass es vor dem Wiederkommen von Jesus noch wirtschaftlich gute Zeiten geben kann. Für die nächsten Jahre ist es besser, sich auch mental darauf einzustellen, dass das Motto nun „Überleben“ heißt. Wir bleiben dabei trotzdem fröhlich!

Die Grenzen des Wachstums – Links zum vorigen Artikel

Wer mehr lernen will zum Thema Wirtschaftskrise und Geldsystem, dem kann ich folgende Links als Einstieg empfehlen:

 

http://www.berndsenf.de/pdf/Bankgeheimnis%20Geldschoepfung%204.pdf

 

http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/08/genesis-teil-1.html

http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/09/numeri-teil-ii.html

http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/05/finanzkrise-uberschuldungskrise.html

 

Englisch: http://www.chrismartenson.com/crashcourse

 

Offizielle Erklärung der Bundesbank über die Art und Herkunft des Geldes: http://www.bundesbank.de/download/bildung/geld_sec2/geld2_gesamt.pdf

Zur Geldschöpfung siehe S. 88 Punkt 4.4!

 

Weitere Quellen zum Geldsystem sind über http://www.querschuesse-forum.eu/topic,318,-unser-geldsystem.html verfügbar.

 

Zum Thema Grenzen des Wachstums / Peak Oil:

Englisch: BBC Doku „a farm for the future“ (video)

 

 

 

http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-07/peak-oil

http://www.peak-oil.com/

Die Grenzen des Wachstums

Wie schon im ersten Beitrag dieser Reihe erwähnt, möchte ich hin und wieder zu aktuellen Fragen Stellung nehmen, weil ich glaube, dass wir als Christen gerade heute gut informiert sein sollten. Die Medien werden zunehmend von subtiler Propaganda geprägt und große weltgeschichtliche Umwälzungen stehen bevor. Ich persönlich hoffe, dass diese Geschehnisse der Auftakt für die Vorhersagen der Bibel bezüglich dem Wiederkommen von Jesus sind. Auf jeden Fall aber, ist es das falsche Konzept brav und unwissend auf die Entrückung zu warten. Die weltfremde distanzierte Haltung mancher Christen ist schädlich für sie selber und macht uns für den Rest der Welt irrelevant. Jetzt ist noch eine knappe Zeit der Vorbereitung auf kommende Umwälzungen – für uns und für die Menschen in unserem Umfeld zu denen Gott uns sendet. Zeiten des Umbruchs sind gefährlich, aber auch eine Chance. Zum Beispiel für unseren Glauben, der auf viele der „unlösbaren“ Probleme von heute eine Antwort hat, wenn er sich aus den religiösen Fesseln befreit.

 

Ein bis zwei Prozent Wirtschaftswachstum und alles ist ok.?

Prozentrechnen ist nicht jedermanns Sache. Und nur eine kleine Minderheit aller Schlaumeier kann folgende Frage beantworten: Wie lange dauert es bis sich die Weltbevölkerung verdoppelt, wenn sie jährlich um 1% wächst? Ich habe mich da schau gemacht und möchte euch jetzt nicht mit Mathematik erschrecken, aber man kann es sehr leicht ausrechnen:

Zeit in Jahren bis zur Verdoppelung = 70 geteilt durch Prozentsatz des jährlichen Wachstums.

(Falls Du keine Angst vor Mathematik hast: Wachstumskurven werden durch die sogenannte Exponentialfunktion beschrieben und die Zahl 70 ergibt sich aus dem natürlichen Logarithmus von 2, der 0,6931 ergibt. Mit 100 multipliziert, wegen der Prozente und gerundet ergibt sich 70.)

1% jährliches Wachstum bedeutet also eine Verdoppelung im 70 Jahren. 

7% jährliches Wachstum bedeutet eine Verdoppelung in 10 Jahren.

Das Wachstum der Weltbevölkerung hat sich abgeschwächt und beträgt „nur“ noch 1 bis 1,5%. Das bedeutet aber eine Verdoppelung innerhalb eines Menschenlebens (70 Jahre). Da aber heute schon knapp 7 Milliarden Menschen leben, ist eine erneute Verdoppelung nicht denkbar und es wird auf die eine oder andere Art zu mehr Todesfällen und / oder weniger Geburten kommen. (Weltbevölkerung Wikipedia)

Wirtschaftswachstum ist absolut notwenig für unser kapitalistisches System. Das liegt am Papiergeld. Es hat sehr verkürzt gesagt nur deshalb einen Wert, weil es gegen Zins verliehen werden kann. (Giral)-Geld entsteht in den großen Banken, indem ein Kredit ausbezahlt wird, der fortan dem Guthaben der Bank zugerechnet wird. Alles Papiergeld und natürlich auch das elektronische Geld auf den Konten sind Schulden von irgendjemandem. Niemand würde dieses Geld sammeln, wenn es keine Zinsen abwerfen würde. Damit es Zinsen abwerfen kann, müssen die Schuldner einen Gewinn erwirtschaften, so dass sie die Zinsen bezahlen können. Das System kann nur dann funktionieren, wenn die große Mehrheit der Schuldner einen Gewinn erzielt, der höher ist als die Zinsen. Wenn die Zinsen also im Durchschnitt 5% betragen (ist ein realistischer Wert), dann müssen die Schuldner des Systems (im In- und Ausland) mehr als 5% Gewinn pro Jahr erwirtschaften und alle ihre Betriebe und Geschäfte müssen entsprechend jedes Jahr wachsen. Wenn nun immer mehr Schuldner zahlungsunfähig werden oder die Zahl der potentiellen Schuldner abnimmt – eben die Verschuldung nicht weiter gesteigert werden kann, bricht das System auf irgendeine Weise zusammen. (Das ist eine sehr oberflächliche und unvollständige Darstellung. Zur möglichen Vertiefung habe ich im folgenden Beitrag Links angegeben!)

Wenn du nun hörst: 2% Wirtschaftswachstum sind ein Erfolg, dann denke daran: Wenn das länger anhalten soll, würde es bedeuten, dass sich die Wirtschaft in 45 Jahren verdoppelt. Doppelt so viele Fabriken, Gebäude, Maschinen, Computer, Autos, Straßen ..? Innerhalb einer Generation? Für Deutschland wäre das Wahnsinn und wir hoffen alle, dass Gott uns davor bewahren wird.

Ich bin in Bretten aufgewachsen, einer Stadt östlich von Karlsruhe. Als ich 1971 mit meinen Eltern dort hin zog, war es eine kleine Stadt mit Wiesen und Feldern ringsherum. Zuerst wucherten die Neubaugebiete mit Einfamilienhäusern über die Hügel, dann wurde nach einer Krise der örtlichen Herdindustrie auf Neuansiedlung von Industrie gesetzt. Als ich 2001 wegzog waren die meisten Felder und Wiesen von Industriegebieten bedeckt oder eingerahmt und weitere Siedlungen krochen die Hügel hoch. Dank der erfolgreichen Ansiedlungspolitik gab es Wirtschaftswachstum und Steuereinnahmen – eben „Wohlstand“. Wenn das weitergehen soll – sagen wir 2% Wachstum – dann wird sich die Fläche der Stadt und der Industriegebiete in der nächsten Generation etwa verdoppeln müssen. Was natürlich nicht möglich ist, denn wer wird dann bei einer stagnierenden oder zurückgehenden Bevölkerung doppelt so viel Industrie brauchen? Mal abgesehen von der Umweltzerstörung, die an die Substanz gehen würde. Das ist nicht Politik oder Meinung, sondern Mathematik!

Die Grenzen des Wachstums

1972 (!) wurde eine im Auftrag des „Club of Rome“ erstellte Studie unter dem Titel „Die Grenzen des Wachstums“ (The Limits to Growth) veröffentlicht. Bis heute sind von diesem Buch über 30 Millionen Exemplare in 30 Sprachen verkauft worden. Zitat aus Wikipedia

„Die zentralen Schlussfolgerungen des Berichtes waren: Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht.Das Erreichen der Wachstumsgrenzen könnte zu einem ziemlich raschen und nicht aufhaltbaren Absinken der Bevölkerungszahl und der industriellen Kapazität führen, wenn dadurch die Umwelt irreparabel zerstört oder die Rohstoffe weitgehend verbraucht würden.“

Kurz gesagt: Wer heute „mehr Wachstum“ will, gehört zu denen, die mit Vollgas auf die Wand zu rasen und dabei beide Augen fest geschlossen halten. Heute werden viele Milliarden und in USA sogar nahezu Billionen (eine unvorstellbare Zahl) bewegt, nur um das Wachstum dieses in der Sackgasse befindlichen Systems noch einmal in Gang zu bringen und ein paar Jahre Zeit zu gewinnen. Die Kopflosigkeit und Panik der Politiker ist erschreckend. (Manche ergreifen auch schon die Flucht.) 

Eines der drängenden Probleme ist das Wachstum des Kapitals. Immer mehr Kapital entsteht durch Zins und Zinseszins. Es rast um den Globus, um immer neue „Anlagemöglichkeiten“ zu finden, d.h. es sucht Sklaven, die für seine Vermehrung arbeiten, es sucht natürliche Ressourcen die ausgebeutet werden können und (leider) sucht es zwecks weiterer Steigerung auch Menschen, die sich übers Ohr hauen lassen.

Immer neue Bedürfnisse müssen geweckt und gesteigert werden, um neue Geschäfte und Gewinne zu generieren und neue Schuldner zu finden. Das internationale Banksystem gleicht durch die ungebremste Wachstumsdynamik heute einer Art Weltzerstörungsmaschine. Aber keine Panik: Der „Systemcrash“ wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Es will eben nur keiner als der „Schuldige“ in die Geschichtsbücher eingehen, daher wird auf Zeit gespielt.

Vor wenigen Monaten veröffentlichte die Deutsche Bank, dass sie eine Rendite von 25% auf ihr Eigenkapital erreicht habe. Es scheint auch Hedgefonds zu geben, die Zinsen in der Größenordnung von 20%  versprechen und zum Teil erzielt haben. Rechnen wir noch mal nach: 25% Wachstum pro Jahr ergeben eine Verdoppelung in 2,8 Jahren. – Lehnen wir uns also beruhigt zurück, die werden uns nicht mehr lange auf die Nerven gehen!    🙂

Die Lösungsansätze der Bibel

Richten wir unseren Blick lieber auf mögliche Lösungsansätze. Insbesondere für das Problem des Zwangs zum Wachstum durch Zins und Zinseszins gibt es so gut wie keine Antworten in der aktuellen Diskussion. Man scheint sich mit Crash und Beginn eines neuen Zyklus abzufinden. Da dies ein christliches Blog ist, schlagen wir mal die Bibel auf:

Du sollst nicht Zins und Aufschlag von ihm nehmen und sollst dich fürchten vor deinem Gott, damit dein Bruder neben dir lebt. Dein Geld sollst du ihm nicht gegen Zins geben, und deine Nahrungsmittel sollst du nicht gegen Aufschlag geben.

Ich bin der HERR, euer Gott, der ich euch aus dem Land Ägypten herausgeführt habe, um euch das Land Kanaan zu geben, um euer Gott zu sein. Und wenn dein Bruder bei dir verarmt und sich dir verkauft, sollst du ihn nicht Sklavendienst tun lassen. Wie ein Tagelöhner, wie ein Beisasse soll er bei dir sein; bis zum Jobeljahr soll er bei dir dienen. Dann soll er frei von dir ausgehen, er und seine Kinder mit ihm, und zu seiner Sippe zurückkehren und wieder zum Eigentum seiner Väter kommen. Denn sie sind meine Knechte, die ich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe. Sie sollen nicht verkauft werden, wie man Sklaven verkauft. Du sollst nicht mit Gewalt über ihn herrschen und sollst dich fürchten vor deinem Gott. (3.Mose 25,36-43)

Gottes Meinung zum Weltfinanzsystem scheint derzeit wenig Beachtung zu finden …  🙂 – Das „Jobeljahr“ ist übrigens ein kontrollierter Neuanfang des Wirtschaftssystems alle 50 Jahre. Das ist Gottes Alternative zu Systemcrash oder Weltkriegen!

Suchst du ein gutes „Investment“? Zur Zeit ist die Chance groß an Gottes Umverteilungsplan teilzunehmen:

Wer seinen Besitz durch Zins und durch Aufschlag vermehrt, sammelt ihn für den, der sich über die Geringen erbarmt. (Spr 28,8)

Was sind die ganz persönlichen Schlussfolgerungen? Wie kann man heute danach leben? Die Antwort liegt in einem einfachen Lebensstil, verbunden mit eine Ausrichtung auf das kommende Königreich Gottes:

Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was vorhanden ist! Denn er hat gesagt: „Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen“, so dass wir zuversichtlich sagen können: „Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?“ (Hebr 13,5.6)

Statt durch Zins und Anhäufen vermehrt sich echter Reichtum durch Geben:

Und wenn du dem Hungrigen dein Brot darreichst, und die gebeugte Seele sättigst, dann wird dein Licht aufgehen in der Finsternis, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag. Und beständig wird der Herr dich leiten, und er wird deine Seele sättigen an Orten der Dürre und deine Gebeine stärken. Dann wirst du sein wie ein bewässerter Garten und wie ein Wasserquell, dessen Wasser nicht versiegen. (Jes 58,10-11)

Was trügerischer Gewinn ist, werden viele „Anleger“ bald schmerzhaft erfahren. Die meisten Werte stehen nur auf dem Papier oder stellen eine Wette auf den Kurs eines Papiers dar, das wiederum … Da ist es besser einen dauerhaften Lohn und eine Versorgungsbasis von Gott zu haben:

Der Gottlose schafft sich trügerischen Gewinn, wer aber Gerechtigkeit sät, dauerhaften Lohn.

(Spr 11,18)

 

Meinung für Leute, die noch nicht entrückt sind.

Zeit des Umbruchs

Als Christen leben wir nicht irgendwo zwischen den Wolken, sondern hier auf dieser Welt. Heute geschehen Dinge, die unseren bisherigen Erfahrungshorizont sprengen. Man kann ohne Übertreibung oder Panikmache sagen, dass wir vor Umwälzungen stehen, die so groß sind wie sie vielleicht meine Großeltern in zweiten Weltkrieg erlebt haben. Als Christen ordnen wir das natürlich ins Thema „Endzeit“ usw. ein, aber Einordnen reicht nicht. Wenn wir glaubwürdig bleiben wollen, müssen wir auch etwas dazu sagen. Sonst enden wir wieder in der gleichgeschalteten Kirche so wie in der Nazi-Zeit. Die Massenmedien sind heute in der Hand weniger Konzerne weltweit. Was die uns präsentieren ist erkennbar manipuliert, in den entscheidenden Punkten geschönt und verfolgt gewisse Zielrichtungen. Das lässt sich meiner Meinung nach schon erkennen, wenn man nur diese Quellen allein über einen längeren Zeitraum sorgfältig verfolgt. Das Internet heute ist wie eine riesige Müllhalde in der sich aber auch Verwertbares finden lässt. Nicht alles sind „Verschwörungstheorien“ und nicht alles, was glaubwürdig erscheint ist es auch. Mit den folgenden Beiträgen möchte ich nicht den x-ten Blog zu Themen wie Wirtschaftskrise, Weltkrieg III, NWO, Peak Oil etc. aufmachen. Dazu habe ich auch nicht die Zeit, die Sachkenntnis und die Ressourcen. Ich möchte nur ein paar banale Fakten und Behauptungen hinstellen und meine Meinung äußern. Es sollte dir dann einigermaßen leicht fallen, dir selbst eine Meinung zu bilden und Informationen zu finden. Eines der zentralen Themen des Neuen Testaments ist „Wahrheit“. Jesus hat gesagt „Ich bin die Wahrheit.“ Natürlich geht es dabei um die Wahrheit über Gott, aber zu den großen Lügen unserer Zeit möchte ich mich wenigstens mal äußern, damit deutlich wird: Wir Christen bevorzugen die Suche nach Wahrheit, statt einfach die Lügen und damit das Werk des Bösen weiterlaufen zu lassen.

Also los:

 

Private Rentenversicherungen sind nötig und sichern deinen Lebensstandard im Alter. – Ja wirklich??

Nach den geburtenstarken Jahrgängen in zwischen ca. 1950 und 1965 sank die Zahl der Geburten in Deutschland und anderen „westlichen“ Ländern ab. Die Folgen kennt jeder: Wenn diese Jahrgänge in Rente gehen, gerät das Verhältnis von Arbeitnehmern und Rentnern aus dem Lot bis vielleicht etwa zwei Arbeitnehmer einen Rentner versorgen müssten. Das würde zu extremen Abzügen der Arbeitnehmer für die Rentenversicherung führen oder zu sinkenden Renten oder zu beidem – oder zum Staatsbankrott. Also soll die geniale Lösung sein: Privat Geld in Rentenversicherungen angelegen, um die sinkende Rente aufzustocken. Ist schon mal witzig, denn bei der privaten Rente sorgt ja ein Arbeitnehmer (ich selber) für einen Rentner (wieder ich selber). Das sieht jetzt schonmal gar nicht nach einer Lösung für das demographische Problem (ein Rentner + zwei Arbeitnehmer) aus. Klar der Gedanke ist: Jetzt läuft die Wirtschaft und Geld kann angelegt werden, dann bringt es Zinsen und hilft den angeschlagenen Finanzkonzernen und schließlich, wenn die Rentnergesellschaft kommt, geht die Wirtschaft natürlich zurück (Rentner bauen keine Häuser und kaufen nur wenige Kleinwagen), aber dann haben wir ja das angesparte Kapital. Aus ganz einfachen Gründen kann das jedoch niemals funktionieren:

1. Wenn die Rentner dann von den Kapitalanlagen leben, werden die zugrunde liegenden Wertpapiere gegen Geld verkauft, ausbezahlt und verkonsumiert. Wegen dem hohen Anteil der Rentner gegenüber einer schrumpfenden Wirtschaft (s.o.) werden die der Rente zugrunde liegenden Wertpapiere massiv im Wert fallen.

 

2.  Diese Wertpapiere, die hinter Lebensversicherungen und Riester-Renten stehen, sind Aktien, Fonds und zum größeren Teil Staatsanleihen. Woher bitte sollen die Zinsen für diese Anlagen kommen, wenn:

– Die Staaten jetzt schon überschuldet sind.

– die Wirtschaft schrumpft oder auch nur gleich bleibt.

– eine immer noch wachsende Weltbevölkerung für schwindende Ressourcen sorgt (Inflation bei Rohstoffen).

– Jetzt schon der Finanzsektor einen desolaten Zustand zeigt.

Meine Lebensversicherung garantiert mir im Moment 4,2 % Verzinsung. Das bedeutet sie haben keine deutschen, sondern z.B. griechische Staatsanleihen. Glaubst du im Ernst, dass diese Papiere in 20 Jahren immer noch ihren vollen Wert + Zinsen haben werden? Können Sie gar nicht, denn Griechenland ist pleite und nach der x-ten „Rettungsaktion“ wird es zumindest einen Abschlag (sog. „Haircut“) geben.

 

3. Zinsen zahlt die Bank und Strom kommt aus der Steckdose. Schön wär’s, aber die Zinsen müssen erwirtschaftet werden und setzen voraus, dass es immer neue Schuldner gibt, die treu und brav die Zinsen bezahlen. Kurzfristig vielleicht durch das weltweite „Finanzcasino“ – langfristig aber von den Arbeitnehmern, die arbeiten während wir in Rente gehen.

 

Woher kommt es z.B. dass die Griechen so viele Schulden haben und deshalb so hohe Zinsen bezahlen müssen? Ein sehr verkürzt dargestellter Aspekt ist: Sie kaufen Waren z.B. aus Deutschland (Autos, Maschinen) exportieren aber selber weit weniger Waren nach Deutschland. Zum Beispiel hat der griechische Staat viele Angestellte, die dann z.B. ein deutsches Auto kaufen. Das ist gut für die deutsche Industrie, aber schlecht für Griechenland, den so werden die Schulden immer höher. Der griechische Staat nimmt durch Steuern weniger ein als er ausgibt, weil die griechische Wirtschaft schwach ist und auch z.B. wegen dem Euro auch nicht mehr exportieren kann. Nach einiger Zeit löst sich das angestaute Ungleichgewicht (die Griechen haben jetzt deutsche Autos und wir haben griechische Staatsanleihen als Lebensversicherung zum Beispiel). Dann gibt es den Crash in Griechenland und macht die Leute dort arm (Steuern, Kürzungen, …). Aber auch uns trifft es: Die Lebensversicherung ist nichts mehr wert, sobald Griechenland komplett in die Knie geht und die Menschen dort nicht mehr für unsere Lebensversicherung leiden wollen. Dazu kommt noch: Unsere schönen Autos werden nicht mehr nach Griechenland verkauft. Das bedeutet, dass unsere Wirtschaft schrumpft. 

Während in angeblich rückständigen Gesellschaften die Kinder für die Alten sorgen, ist es bei uns das „Finanzsystem“ und der Staat (Steuergelder + Gesetzliche Rentenversicherung) . Nun geht die erste Reihe der geburtenstarken Jahrgänge allmählich in Rente und alle reden vom Systemcrash. Ständig wird gleich das gesamte weltweite Finanzsystem „gerettet“. Nur du glaubst, dass du in 10 – 20 Jahren super viel Geld von deiner Versicherung bekommst.

Dein Überlebensrezept 2009 – 20??

An jeder Ecke im Internet schwirrt es von Prognosen, wie sich die aktuelle Wirtschaftskrise weiterentwickeln wird. Inflation, Deflation oder Weltkrise als Vorbereitung für eine neue Weltherrschaft? Nur ein ganz offensichtlicher Punkt wird meist ausgeklammert: Das Einkommen der allermeisten Menschen wird in naher Zukunft deutlich zurückgehen. Zu glauben, dass dies bei dir nicht so sein wird, ist natürlich optimistisch – aber nicht besonders realistisch. Mit diesem Artikel möchte ich dir helfen mit weniger Einkommen zurecht zu kommen, ohne einen persönlichen Crash zu erleben.

Ich las im Internet die Geschichte eines leitenden Bank-Angestellten der persönlich total aus der Bahn geworfen wurde, weil der gewohnte Lebensstandard durch die Finanzkrise nicht mehr zu halten war. Man liest auch von Millionären, die verrückt werden, weil sich ihr Vermögen von 20 Millionen auf 10 Millionen halbiert hat oder von Milliardären, die depressiv werden und sich am Ende umbringen, weil ihr Milliardenvermögen futsch ist. Das kommt Dir krank vor?

Aber was passiert mit Dir, wenn du vielleicht bisher zwei Urlaubsreisen im Jahr, einen Zweitwagen, ein hübsches Haus mit Garten und schicke Klamotten gewohnt warst und nun in eine normale Mietwohnung ziehen musst, beim Einkaufen dich sehr zusammennehmen musst und an Urlaubsreisen mit der ganzen Familie gar nicht mehr zu denken ist? Die, denen es noch schlechter geht (und das sind mindestens 95% der Weltbevölkerung) rufen im Chor „Sei doch froh!“ – aber du wirst es schwerhaben damit klarzukommen.

Auch wenn keiner das so recht wahrhaben will – der Wert einer Person und die Qualität seines Lebens richtet sich auf dieser Welt brutal nach seinem Einkommen. Das merkst Du nicht, wenn es mit dir bergauf geht, sondern nur wenn es mit dir bergab geht. Für wenige Jahre lebte ich deutlich unter dem Sozialhilfe-Niveau. Diese Zeit war ein wahrer Augenöffner für mich. Die ganze Welt steht gegen dich, wenn du nur noch ein „sozialer Problemfall“ bist. Warum? Weil niemand mehr einen Gewinn von dir erwarten kann, sondern im Gegenteil klar ist, dass andere dir etwas abgeben müssen. Und je weiter wir uns von einem Gott entfernen, der für jeden Menschen sein Leben hingelegt hat ohne dafür auf einen Nutzen zu spekulieren, desto mehr greift diese brutale Logik. Es geht weiter und weiter bis hin zu den brutalisierten Gesellschaften, die ihre Armen einfach auf der Straße verrecken lassen.

Nun – soweit ist es ja bei uns noch nicht. Aber es gibt noch eine zweite Komponente, die mich bei sinkendem Einkommen unter Druck bringt. Und das ist die Tatsache, dass ich dazu neige mein Einkommen mit meinem Selbstwert-Gefühl in Verbindung zu bringen: Ich habe mir das erarbeitet, ich bin vorangekommen und habe die anderen hinter mir gelassen. Ich habe es richtig gemacht und habe mein Leben im Griff. Nun kommt eine Wirtschaftkrise wie diese und beweist mir das Gegenteil. Warum kann ich nicht einfach mal einen geringeren Lebensstandard haben? Weil es mich, mein Leben und mein Selbstverständnis in Frage stellt und weil ich in den Augen der Menschen um mich herum nicht „absteigen“ will! Auch deshalb verhalten sich die meisten Menschen bei sinkendem Einkommen total irrational und vergrößern damit ihre Probleme so weit, dass aus einem sinkenden Einkommen eine totale persönliche Katastrophe wird. Nachfolgend daher ein paar sehr nützliche Tipps, wie sich der Crash vermeiden läßt.

Arbeite für Gott.

Tue alles, so als würdest du direkt für Gott arbeiten (Kol 3,22-24). Dann lass‘ das „würdest“ weg und erkenne, dass alle Dinge von Gott kommen! Er ist der beste Arbeitgeber, die ganze Welt gehört ihm und das allerbeste ist: Er ist dein Vater! Da kann nichts mehr schiefgehen. Aus Dankbarkeit für diese lebenslange Versorgung und Sicherheit gibst du etwas von deinem Einkommen an die weiter, die ihre ganze Kraft in Gottes Anliegen investieren oder den Armen helfen, die Gott genauso lieb hat wie dich. Bei einem normalen Einkommen sollten 10% als Richtschnur dienen.

Denke an die Dinge, die für dein Leben wirklich einen Sinn haben!

Löse dich von dem Wahn, dass sich der Wert deines Lebens nach dem Einkommen bemisst. Wie werden Deine Kinder dich in Erinnerung behalten? Kannst du geniessen und dankbar sein mit dem was Gott dir gegeben hat? Was ist (bisher) die Zusammenfassung deines Lebens, wenn du morgen sterben würdest und deine Freunde eine kurze Ansprache beim Begräbnis halten würden? Hat es sich gelohnt von Position 233478 auf Position 232976 aufzusteigen? Worum kreisen deine Gedanken und gibt es nicht trotz drückender Probleme Dinge auf der Welt, an denen du dich freuen könntest oder die für dich sinnvoll und interessant wären?

Halte deine Finanzen fest im Griff, sonst haben sie schnell dich im Griff!

Du braucht ein Budget. Eine Aufstellung deiner monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Immer sollte völlig klar sein: Wieviel habe ich heute noch von meinem Einkommen übrig und wofür habe ich mein Geld ausgegeben. Erfahrungsgemäß bringt eine einfache, aber korrekte Aufstellung von Einnahmen und Ausgaben ca. 5 bis10 % mehr Spielraum und schützt dich vor Selbstbetrug und Verschwendung.Plane alle deine Anschaffungen und halte längere Zeit Ausschau nach guten Angeboten oder Alternativen. Gib nur wenig aus für Versicherungen, Renten etc. Mehr als eine Grundsicherung ist bei sinkendem Einkommen einfach nicht drin! Wende dich an unabhängige Ratgeber z.B. im Freundeskreis. Durchforste regemäßig alle laufenden Verträge und regelmäßigen Kosten und überlege, wie du sie am Besten reduzieren kannst!

Frage nach Gott und reagiere sehr frühzeitig!

Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich; die Einfältigen aber gehen weiter und müssen es büßen. (Spr 22,3 + 27,12)

Egal, ob es Krieg, Wirtschaftkrise, persönliche Probleme oder ein Vulkanausbruch ist – nur wem es gelingt sich sehr frühzeitig aus dem Staub zu machen, der kommt ohne schweren Schaden davon. Warte nicht, bis du entlassen wirst, dann versucht jeder einen neuen Job zu finden. Gibt es vielleicht andere, weniger betroffene Branchen in denen du zwar weniger verdienst, aber langfristig sicherer bist? Was ist mit deinem Wohnort? Wie wird es deinen Kindern in 10 – 20 Jahren an diesem Ort gehen? In der Krise kommt nur der gut weg, der frühzeitig die ausgetretenen Pfade verlässt. Suche den Herrn intensiv über Fragen, die deine Verbindung zur Gemeinde, deine Arbeit, deinen Wohnort und deine Zukunft betreffen.

Dein Lebensstandard sollte immer deutlich unterhalb deiner finanziellen Möglichkeiten liegen!

Wenn du am Monatsende 50 € übrig hat, ist alles ok. Wenn du am Monatsende 50 € Miese gemacht hast, resultiert daraus das Gefühl immer zu wenig zu haben und deine Schulden wachsen immer weiter, bis du wirklich am Ende bist und auf lange Zeit in echter Armut leben musst. Halte immer im Gedächnis, dass Schulden nur für reiche Leute interessant sind. Wenn du arm bist und dich verschuldest, weil deine laufenden Ausgaben zu hoch sind, dann musst du dafür, dass du zu wenig Geld hast auch noch (meist hohe) Zinsen bezahlen! Damit verschiebst du deinen Crash nur um allerhöchsens 1 – 2 Jahre. Dann sitzt du in der Schuldenfalle. Glaube nicht, dass du da schnell und einfach per „Privatinsolvenz“ wieder raus kommst. In diese Falle kann man auf jedem Einkommensniveau laufen. Viele, die ein hohes Einkommen haben schaffen es trotzdem nicht Vermögen aufzubauen, weil sie ihren finanziellen Rahmen voll ausnutzen. Gut wird es dir nur dann gehen, wenn du weniger ausgibst als du einnimmst. (Siehe unten). Wenn dein Einkommen für elementare Bedürfnisse wie: eine einfache Wohnung, Second-Hand Kleidung und Möbel, einfaches aber gesundes Essen und Leitungswasser trinken nicht ausreichen sollte, dann lege dich aus Protest quer auf die Strasse bis du etwas bekommst oder mache wass immer dir richtig erscheint – nur keine Schulden. Die führen dich in die Unfreiheit und in eine totale Sackgasse.

Schlachte deine heiligen Kühe!

Zwei Autos und Urlaubsreisen sind Luxus. Schön, wenn man sie hat, und wenn man sie nicht hat ist es auch schön! Die Schlauen fahren fröhlich mit dem Fahrrad 5 km zur Arbeit und in der Ferien gibt’s Entdeckungstouren im Schwarzwald oder wie auch immer die Sommerfrische in deiner Umgebung heisst. Auch hier gilt es schnell zu reagieren: 10 € weniger Einnahmen erzwingen 10 € weniger Ausgaben! Es hat keinen Zweck: Auch beim Essen muss gespart werden. Bei niedigem Einkommen sind Wohnen, Auto und Essen die entscheidenen Ansatzpunkte. Einfaches, aber gesundes Essen hat einen hohen Spareffekt. Mach einen Sport daraus weniger auszugeben. Schaffst du 100 € weniger pro Monat? Stell‘ dir vor wie ein Asket zu leben: Konzentriert auf die einfachen und wichtigen Dinge! Freu dich daran, wie du mit so wenig Geld auskommst, während viele um dich herum immer tiefer in Schulden und finanzielle Bedrängnis geraten. Was am häufigsten in den Ruin führt ist das (scheinbar) eigene auf Pump gekaufte Haus. Die Gründe für den Crash sind: Weniger als 20 % Eigenkapital, zu üppige Ausstattung (man kauft ja nur einmal ein Haus …), Raten, die das vorhandene Einkommen überstrapazieren, Zerstörung deiner Familie / Ehe durch zu hoch veranschlagte Eigenleistung. Denk‘ daran: Es ist keine Schande in einer Mietwohnung zu sterben.

Lass‘ dich nicht verführen.

Die Medien malen dir täglich das Leben reicher und verrückter Leute vor Augen. Ihr Leben ist von deinem Leben weiter entfernt als die Erde vom Mond. Aber irgendwie scheinen viele von dieser absurden Welt zu träumen. Nur durch Gehirnwäsche ist schließlich zu verstehen, warum z.B. tausende von jungen Leuten zu Casting-Shows strömen, weil sie anscheinend wirklich glauben, ein Star werden zu können. Heute will jeder reich und / oder berühmt werden. Die nüchterne Wahrheit ist: Durch Träumereien und falsche Vorbilder wirst du an der Nase herumgeführt, finanziell ausgebeutet und in der Passivität gehalten – es passiert gar nichts in deinem Leben.

Gibt dein Geld für wertvolle Dinge aus.

Solche Dinge sind z.B. Ausbildung, hochwertige (aber nicht übertrieben teure oder modische) Kleidung oder Schuhe, ein gutes Fahrrad oder ähnliches. Benutze alles was du kaufst so lange wie möglich, sonst steckst du dein Geld in den Altkleidersack. Vergleiche dich nicht anhand der 0815 Wohlstands-Skala. Du braucht keine Heimkinoanlage, du brauchst nicht den neuesten Computer, Fernseher usw. Kaufe nur bewährte Sachen, die schon länger auf dem Markt sind. Denke über das gewohnte hinaus und orientiere dich daran wie Deine Eltern oder Großeltern lebten. Warum konnten die heute 40 – 50 Jährigen problemlos mit ihren Geschwistern in einem Zimmer schlafen und heute geht das angeblich nicht mehr?

Baue ein Netz von Beziehungen.

Wenn vieles zusammenbricht, sind deine Verwandten, Nachbarn und Freunde deine Ratgeber, Helfer und vielleicht deine letzte Rettung. Statt vielleicht wie bisher in allen Menschen deine Konkurrenten zu sehen oder auf Menschen in deiner Umgebung herabzusehen, solltest du schnell auf Versöhnung, Wertschätzung und Freundlichkeit umstellen. Das tut dir selber auch gut! Mach dir klar, dass kein Mensch auf dieser Welt alleine existieren kann. Schau nicht auf die, die versuchen, auf einer „Insel“ „autark“ zu überleben. Denen wird es am Ende am schlechtesten gehen. Suche Freundschaft, Gemeinschaft und als Christ natürlich: Gemeinde!

Sei im positiven Sinn stolz auf deinen Weg!

Du bist nicht wie die anderen und kannst auch mit weniger glücklich sein. Deine Familie ist anderes und du hast mehr Freunde als früher – kurzum: Dir geht es gut in der Krise! Das soll dir erstmal einer nachmachen!