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- Dritte Reformation (2)
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- 5.5.2012: Der Ort, an den niemand kommen will und der Tag, der alles verändert.
- 22.3.2012: Kann man etwas Sicheres über Gott wissen?
- 18.11.2011: Das Wort des Glaubens
- 30.10.2011: Reiches Leben aus Glauben (2)
- 17.10.2011: Reiches Leben aus Glauben (1)
- 1.10.2011: Die große Kraft
- 8.9.2011: Gottes Medizin gegen Rassismus und Nationalismus: Das „Gebetshaus für alle Völker“.
- 1.3.2011: Volltreffer! Du bist einzigartig!
- 25.2.2011: Die Medizin gegen Bitterkeit
- 22.1.2011: Versteck Dich: Der Aufschwung ist da!
Archive für 30.10.2011
Reiches Leben aus Glauben (2)
30.10.2011 von Wolfram.
Nachdem wir etwas über das Gesetz Gottes gesprochen haben und darüber, dass der Weg des Glaubens eine neue Möglichkeit eröffnet mit Gott zu leben und ihn zu kennen, wollen wir uns jetzt näher mit damit befassen, wie das praktisch aussieht. Lesen wir weiter in Röm 10:
Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit. Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: «Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.»
Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: «Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?» das ist: Christus herabführen; oder: «Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?» das ist: Christus aus den Toten heraufführen. Sondern was sagt sie? «Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.» Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, daß, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil. Denn die Schrift sagt: «Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.» (Röm 10,4-11)
Glauben ist einfach und natürlich
Zum Glauben brauchst du erstmal keine mega-übernatürlichen Erfahrungen. Du musst nicht „in den Himmel hinaufsteigen“ und dann irgendwelche Erfahrungen machen, die alles verändern. Du musst auch nicht durch die Hölle gehen, um von Gott Gnade zu bekommen. Manche glauben, dass man Gott nur durch Leid und Zerbruch begegnen kann. Es ist einfacher: „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Es ist nicht mehr der endlose Kampf mit all den vielen Anforderungen und Geboten des Gesetzes.
Wie war es als Du zuerst zu Jesus gekommen bist? Schwierig? Kompliziert? Bei mir war es so, dass ich keine anderen Christen kannte, nachdem ich beim Hören einer Radiosendung zu Glauben gekommen war. So war ich sehr unsicher, ob ich nun errettet war oder nicht. Hier las ich die Antwort: „…daß, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.“ So fing ich an, meiner Familie und meinen Freunden zu erzählen, dass ich Christ geworden war. Ich entschloss mich auf Jesus zu vertrauen, dass er mich durch Tod und Auferstehung gerettet hat, Ich war entschlossen mich ihm unterzuordnen. Bald war ich mir 100% sicher nun mit Gott im Reinen zu sein und zu ihm zu gehören. Ich genoss es, dieses Bewusstsein seiner Gegenwart zu haben und beobachtete genau, wann Gott besonders stark „da“ war und wann weniger. Ich hatte nicht viel Ahnung, aber durch Beobachtung stellte ich fest, dass die Gegenwart Gottes hauptsächlich von drei Faktoren abhängt: Womit fülle ich meine Gedanken? Wie bin ich gegenüber anderen Menschen eingestellt? Und: Wie reagiere ich auf den nächsten Schritt des Glaubens und des Gehorsams, den Gott mir sehr deutlich zeigt? Typisch für den Anfang ist auch, dass ich sehr dankbar war, Gott zu kennen und errettet zu sein.
Wie es anfängt, so geht es auch weiter
So wie man im Glauben angefangen hat, so macht man einfach weiter! Es gibt keine „Flitterwochen“ in denen alles so schön ist und dann kommt das ganze sauere Christsein, wo wir durchhalten müssen bis wir endlich im Himmel sind. Was soll das für ein Vater im Himmel sein, der seinen Kindern sagt, dass er sie lieb hat und sie dann ganz allein auf eine jahrelange Reise schickt? Paulus hat etwas anderes gelehrt:
Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr überreich seid in Danksagung! (Kol 2,6+7)
So wie wir Christus empfangen haben, so gehen wir auch mit ihm. Aus einfachem Glauben mit Dankbarkeit. Es wird sogar noch besser als am Anfang, denn wir werden „gefestigt“ und „auferbaut“.
Das Wort Gottes ist schon in dir!
Allen frommen Ausreden zum Trotz: “Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen”. Ich höre und gehorche demütig. Ich kann es auch, denn Gott ist es, der in mir lebt und sein Werk tut. Jesus hat gesagt:
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; (Joh 10,27)
Ich lebe aus dem Hören und nicht aus meinen Gedanken und Begierden. Ich glaube. Ich tue das stetig und beharrlich. Das ist alles. Darin wird Gott sich zeigen und sich groß und wunderbar erweisen. Warum soll das ausgerechnet bei dir nicht funktionieren? Gott „funktioniert“ sowieso nicht. Er hat gesprochen und sein Wort ist wahr und zuverlässig. Wenn es nicht „funktioniert“, obwohl du die „Wiedergeburt“ (Joh 3,16) erlebt hast, dann liegt es daran, dass du diesen Weg des Glaubens irgendwie aus den Augen verloren hast. Es gibt machmal eine Dürre, aber es ist nicht normal auf Dauer in der Wüste zu sitzen.
Den Weg wieder zu finden, ist auch nicht schwer. Geh‘ in Gedanken in die Vergangenheit zurück bis du zu einem Punkt kommst wo du Gottes Führung und Gegenwart zum letzten Mal erlebt hast. Was hat Gott dir damals klargemacht? Hast du es getan? Was war damals der nächste Schritt des Glaubens? Das ist der Punkt an dem du Gott wieder treffen kannst.
Am Anfang sind wir unerfahren und werden leicht von Gottes Weg weggelockt. Unsere Aufmerksamkeit wird in der Gemeinde auf ein religiöses System gelenkt mit dem wir beschäftigt sind oder es gilt rein äußerliche Formen und Traditionen einzuhalten.
Sehr häufig wir verpassen wir Gott bei den kleinen Schritten, die dazu führen sollen, dass wir unsere alte Natur ablegen und dem Geist Gottes nach leben. Wenn wir die Stimme Gottes klar hören wollen, müssen wir lernen, das was der Bauch und der alte Adam sagen, von der Stimme Gottes zu unterscheiden. Dies kann natürlich nur funktionieren, wenn wir lernen Dinge zu tun, die dem „Fleisch“ nicht gefallen. Ansonsten werden Wunschdenken und Gottes Stimme in unserem Herzen nicht zu unterscheiden sein. Zuerst lernst du in dein eigenes Alltagsleben zu beherrschen (Röm 5,17). Gott fängt deshalb mit einfachen Lockerungsübungen an: Ich schlafe nicht bis 9.00 Uhr morgens und bin den Rest des Tages frustriert, sondern … Und was Gott Gott gesagt? Keine Schokoladenkekse am Abend? Wieso das denn??
Denk‘ nicht so viel darüber nach und mach nicht so einen riesigen Kampf daraus. Der Sieg ist vollbracht und nun ist es einfach Gott zu folgen, denn:
«Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.»
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