Reiches Leben aus Glauben (2)

Nachdem wir etwas über das Gesetz Gottes gesprochen haben und darüber, dass der Weg des Glaubens eine neue Möglichkeit eröffnet mit Gott zu leben und ihn zu kennen, wollen wir uns jetzt näher mit damit befassen, wie das praktisch aussieht. Lesen wir weiter in Röm 10:

Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit. Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: «Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.»

Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: «Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?» das ist: Christus herabführen; oder: «Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?» das ist: Christus aus den Toten heraufführen. Sondern was sagt sie? «Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.» Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, daß, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil. Denn die Schrift sagt: «Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.» (Röm 10,4-11)

Glauben ist einfach und natürlich

Zum Glauben brauchst du erstmal keine mega-übernatürlichen Erfahrungen. Du musst nicht „in den Himmel hinaufsteigen“ und dann irgendwelche Erfahrungen machen, die alles verändern. Du musst auch nicht durch die Hölle gehen, um von Gott Gnade zu bekommen. Manche glauben, dass man Gott nur durch Leid und Zerbruch begegnen kann. Es ist einfacher: „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Es ist nicht mehr der endlose Kampf mit all den vielen Anforderungen und Geboten des Gesetzes.

Wie war es als Du zuerst zu Jesus gekommen bist? Schwierig? Kompliziert? Bei mir war es so, dass ich keine anderen Christen kannte, nachdem ich beim Hören einer Radiosendung zu Glauben gekommen war. So war ich sehr unsicher, ob ich nun errettet war oder nicht. Hier las ich die Antwort: „…daß, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.“ So fing ich an, meiner Familie und meinen Freunden zu erzählen, dass ich Christ geworden war. Ich entschloss mich auf Jesus zu vertrauen, dass er mich durch Tod und Auferstehung gerettet hat, Ich war entschlossen mich ihm unterzuordnen. Bald war ich mir 100% sicher nun mit Gott im Reinen zu sein und zu ihm zu gehören. Ich genoss es, dieses Bewusstsein seiner Gegenwart zu haben und beobachtete genau, wann Gott besonders stark „da“ war und wann weniger. Ich hatte nicht viel Ahnung, aber durch Beobachtung stellte ich fest, dass die Gegenwart Gottes hauptsächlich von drei Faktoren abhängt: Womit fülle ich meine Gedanken? Wie bin ich gegenüber anderen Menschen eingestellt? Und: Wie reagiere ich auf den nächsten Schritt des Glaubens und des Gehorsams, den Gott mir sehr deutlich zeigt? Typisch für den Anfang ist auch, dass ich sehr dankbar war, Gott zu kennen und errettet zu sein.

 

Wie es anfängt, so geht es auch weiter

So wie man im Glauben angefangen hat, so macht man einfach weiter! Es gibt keine „Flitterwochen“ in denen alles so schön ist und dann kommt das ganze sauere Christsein, wo wir durchhalten müssen bis wir endlich im Himmel sind. Was soll das für ein Vater im Himmel sein, der seinen Kindern sagt, dass er sie lieb hat und sie dann ganz allein auf eine jahrelange Reise schickt? Paulus hat etwas anderes gelehrt: 

Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr überreich seid in Danksagung! (Kol 2,6+7)

So wie wir Christus empfangen haben, so gehen wir auch mit ihm. Aus einfachem Glauben mit Dankbarkeit. Es wird sogar noch besser als am Anfang, denn wir werden „gefestigt“ und „auferbaut“. 

Das Wort Gottes ist schon in dir!

Allen frommen Ausreden zum Trotz: “Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen”. Ich höre und gehorche demütig. Ich kann es auch, denn Gott ist es, der in mir lebt und sein Werk tut. Jesus hat gesagt:

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; (Joh 10,27)

Ich lebe aus dem Hören und nicht aus meinen Gedanken und Begierden. Ich glaube. Ich tue das stetig und beharrlich. Das ist alles. Darin wird Gott sich zeigen und sich groß und wunderbar erweisen. Warum soll das ausgerechnet bei dir nicht funktionieren? Gott „funktioniert“ sowieso nicht. Er hat gesprochen und sein Wort ist wahr und zuverlässig. Wenn es nicht „funktioniert“, obwohl du die „Wiedergeburt“ (Joh 3,16) erlebt hast, dann liegt es daran, dass du diesen Weg des Glaubens irgendwie aus den Augen verloren hast. Es gibt machmal eine Dürre, aber es ist nicht normal auf Dauer in der Wüste zu sitzen.

Den Weg wieder zu finden, ist auch nicht schwer. Geh‘ in Gedanken in die Vergangenheit zurück bis du zu einem Punkt kommst wo du Gottes Führung und Gegenwart zum letzten Mal erlebt hast. Was hat Gott dir damals klargemacht? Hast du es getan? Was war damals der nächste Schritt des Glaubens? Das ist der Punkt an dem du Gott wieder treffen kannst.

Am Anfang sind wir unerfahren und werden leicht von Gottes Weg weggelockt. Unsere Aufmerksamkeit wird in der Gemeinde auf ein religiöses System gelenkt mit dem wir beschäftigt sind oder es gilt rein äußerliche Formen und Traditionen einzuhalten.

Sehr häufig wir verpassen wir Gott bei den kleinen Schritten, die dazu führen sollen, dass wir unsere alte Natur ablegen und dem Geist Gottes nach leben. Wenn wir die Stimme Gottes klar hören wollen, müssen wir lernen, das was der Bauch und der alte Adam sagen, von der Stimme Gottes zu unterscheiden. Dies kann natürlich nur funktionieren, wenn wir lernen Dinge zu tun, die dem „Fleisch“ nicht gefallen. Ansonsten werden Wunschdenken und Gottes Stimme in unserem Herzen nicht zu unterscheiden sein. Zuerst lernst du in dein eigenes Alltagsleben zu beherrschen (Röm 5,17). Gott fängt deshalb mit einfachen Lockerungsübungen an: Ich schlafe nicht bis 9.00 Uhr morgens und bin den Rest des Tages frustriert, sondern … Und was Gott Gott gesagt? Keine Schokoladenkekse am Abend? Wieso das denn??  🙂

Denk‘ nicht so viel darüber nach und mach nicht so einen riesigen Kampf daraus. Der Sieg ist vollbracht und nun ist es einfach Gott zu folgen, denn:

«Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.»

 

Reiches Leben aus Glauben (1)

Welche Gebote muss man einhalten und welche nicht? Was ist das Minimum? Wie lebt man praktisch als Christ mit Gott? Wenn wir als Christen frei vom Gesetz sind, wie kann man dann leben ohne „Bahn frei“ zu machen für alles Schlechte? – Ein Thema mit viel Verwirrung ist der Gegensatz von einem Leben unter dem Gesetz Gottes und einen Leben im Glauben. Da hilft es auch nichts, wenn das Gesetz Gottes nun „geistliche Prinzipen“ genannt wird und so getan wird, als würde es nur aus schönen Versprechen bestehen. Und Glauben ist dann vielleicht, wenn ich mir etwas ganz fest einbilde? Mit Hilfe von Römer 10 grabe ich in den nächsten Folgen tiefer.

 

 

Das Gesetz Gottes – gut, aber für Sünder nicht zu empfehlen

Genauso, wie es von Gott gegebene Naturgesetzte gibt, welche die materielle Welt bestimmen, gibt es auch geistliche Gesetze, die unser Leben bestimmen und für alle Ewigkeit gelten. Es gibt diese materielle Welt und eine unsichtbare Welt, die über dieser materiellen Welt steht. Das Sichtbare kommt aus dem Unsichtbaren (Hebr 11,3). Alles wird durch den Plan und die Gebote Gottes bestimmt. Die Bibel nennt es einfach „das Gesetz“. Wenn wir alle diese Gesetze beachten, werden wir „leben“. Das heißt, wir werden Gott kennen, es wird uns gut gehen und wir werden im Einklang mit Gott und seiner Schöpfung stehen.

Das Gesetz Gottes ist gut und es dient dazu das Böse in Schach zu halten. Der natürliche Mensch ist von Gott getrennt. Damit er nicht zu viel Schaden anrichtet und dem Feind Gottes freie Bahn macht, hat Gott ein Gefängnis aus harten Geboten und Prinzipien gebaut, das nicht angenehm ist und auch niemandem zum Leben mit Gott verhilft, aber das erstmal das Schlimmste verhindern soll. Er sagt: „Du sollst nicht ..!“ „Wehe wenn du ..!“ Und: „Wenn du dies tust, dann tue ich (Gott) das …“

Da Gott für uns von Natur aus fremd ist, empfinden wir, dass sein Gebot gegen uns gerichtet ist! Das ist der klare Beweis dafür, dass wir „Sünder“ sind. Nun aber hat Gott einen neuen und lebendigen Weg gemacht, auf dem wir ihn persönlich kennenlernen können und der uns aus dem Leben als Sünder in ein neues ewiges Leben mit ihm führt. Dieser neue Weg heißt „Glauben“.

 

Die negative Bilanz unserer Bemühungen im Gegensatz zu Glauben

Wenn man die Prinzipien der Bibel verinnerlicht hat, dann ist es mit etwas Demut gar nicht schwer zu sehen, dass sie tatsächlich funktionieren. – Aber leider nicht zu Leben, sondern zum Tod. Man sieht die negative Frucht der Fehler und Versäumnisse, aber das Gute, um das man sich so sehr bemüht hat scheint irgendwie fruchtlos und schal zu bleiben. Nicht immer schlecht – aber Leben? Leben in Fülle, wie es Jesus versprochen hat? Große Belohnungen, wenn man etwas tut, was Gott geboten hat? Nicht wirklich. Das liegt daran, dass es ja selbstverständlich ist, Gott in allen Dingen zu gehorchen. Wie sollte es anders sein, wenn Gott der wahre Schöpfer des Universums ist? Wir betrachten die Einhaltung von Gottes Geboten, als etwas Besonderes und meinen, wenn wir auch nur ein wenig in diese Richtung gehen und uns dazu schwer überwinden, dann müssten wir eine große Belohnung bekommen. Das kann ja aber gar nicht so sein! Im Gegenteil: Wir müssen die Folgen tragen für das, was wir nicht in Gottes Willen getan haben.

Der Gehorsam gegenüber einem so guten und großen Gott ist selbstverständlich und dafür gibt es keine Belohnung. Nur weil wir  Sünder sind, denken wir, dass wir Gott einen großen Gefallen tun, wenn wir ab und zu ein wenig auf ihn achten. Wir tun ab und zu „Werke“, damit wir ein wenig besser dastehen vor Gott. Oder wir rackern uns sogar ab mit dem Ziel von Gott etwas zu bekommen und ihm zu gefallen. Die Bilanz ist negativ. Das sagt auch die Bibel:

Dem aber, der Werke tut, wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit. (Röm 4,4)

 

Jesus selber hat es in einem Gleichnis dargestellt

Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Mehre uns den Glauben! Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer! Und er würde euch gehorchen. Wer aber von euch, der einen Sklaven hat, der pflügt oder hütet, wird zu ihm, wenn er vom Feld hereinkommt, sagen: Komm und leg dich sogleich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Richte zu, was ich zu Abend essen soll, und gürte dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken? Dankt er etwa dem Sklaven, daß er das Befohlene getan hat? Ich meine nicht. So sprecht auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren. (Lk 17,5-10)

Auf den ersten Blick hat die Geschichte mit dem Sklaven nichts mit der Frage der Apostel nach mehr Glauben zu tun. Jesus stellt zuerst die Kraft und Auswirkung von Glauben auf eine Weise dar, die uns übertrieben erscheint. Und dann macht er deutlich: Gehorsam und Dienst für Gott ist selbstverständlich, so wie ein Sklave selbstverständlich seinem Herrn dient. So wird deutlich: Es ist selbstverständlich Gott zu dienen. Man kann sich bei Gott nichts erarbeiten. Es gibt bei ihm nichts zu holen und keine Aufstiegsmöglichkeiten. Wir bleiben „unnütze Sklaven“. Doch nun hat Gott einen „neuen und lebendigen Weg“ (Hebr 10,20) aufgemacht: Der erstaunliche Weg des Glaubens, der uns mit der Kraft und Vollmacht Gottes verbindet, wie es die Geschichte von dem Maulbeerfeigenbaum zeigt.

 

Karotte vor der Nase?

So ist es schon gut sich um die Gebote und Maßstäbe Gottes zu bemühen – viel besser als dem Bösen freien Lauf zu lassen! Aber es bleibt ein  religiöser Frust zurück. Das Konzept «Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.» bleibt für normal sterbliche Menschen unerreichbar. Es ist wie mit der Karotte, die den störrischen Eseln vor die Nase gehalten wird, damit sie doch irgendwie weitergehen. Der Esel muss ständig geschlagen oder gelockt werden und er bleibt den ganzen Weg störrisch und mies gelaunt. – Die Karotte bleibt ein Traum für Esel.

Dieser Zustand soll nach Gottes Willen nun zu Ende sein! Gott hat Schluss gemacht mit der Karottenmethode und den „Wenn du … dann wird Gott …“ Sprüchen.

Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.

Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: «Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.» (Röm 10,4+5)

Jesus nimmt dem Esel seine Last ab, und führt in in sein Haus. Er gibt ihm die Karotte, striegelt sein Fell und bringt ihm bei, freiwillig aus Vertrauen hinter ihm her zu trotten. Ohne Drohungen und ohne unerreichbare Karotten. Dieses Leben im Glauben wird in den weiteren Versen von Röm 10 beschrieben.

(Fortsetzung folgt)

Die große Kraft

Siehe, Gott ist gewaltig, doch verwirft er niemanden; er ist gewaltig an Kraft des Herzens. (Hiob 35,5)

Das Herz Gottes

Gott ist „gewaltig“, er überragt alles, was wir kennen. Aber es ist nicht nur die Größe seiner Schöpfung und seiner Macht. – Er ist gewaltig an Kraft des Herzens. Das Herz ist ein häufiger Begriff in der Bibel. Gemeint ist das Wesen oder das innere Leben des Menschen – das, was ihn im Innersten bestimmt und bewegt. Es ist also die Quelle seines Lebens und Handelns. Es gibt viele Bibelstellen in denen das Wort „Herz“ steht. Fast alle handeln von Herzen des Menschen. Diese Bibelstelle ist eine seltene Ausnahme: Wir erfahren etwas über Gottes Herz. Wie ist er im Innersten?

Die Kraft seines Herzens

Unser Herz ist schwach. Unsere Entschlossenheit kann schwanken und unsere Liebe kann schwinden. Wir brauchen immer wieder neu Motivation, Ermutigung und Entspannung. Unser Herz ist verletzbar. Es kann bitter oder hart werden – eine Art innerer Tod. Es kann auch krank oder bedrückt sein, so dass unser ganzes Leben arm und niedergedrückt ist.

Gottes Herz ist „gewaltig an Kraft“. Gottes Charakter – sein Herz – ist vollkommen gut. Und durch die große Kraft, die darin ist, kann es niemals negativ beeinflusst werden. Es überwindet alles. Selbst sein Gericht kommt aus vollkommen reinen Motiven der Gerechtigkeit und der Sorge um seine Schöpfung. Gott zögert immer lange mit großer Geduld und Großzügigkeit, bevor er sich entschließt dem immer weiter um sich greifenden Bösen einen harten Stolpersein in in den Weg zu legen. Dann ernten die Menschen und ganze Nationen was sie gesät haben. Er selber richtet sich nicht gegen uns!

Irret euch nicht, meine geliebten Brüder! Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten. (Jak 1,16+17)

Wie ist Gott?

Mit Jesus hat hat Gott das letzte Wort darüber gesprochen. Er ist selber Mensch geworden und hat sein Leben geopfert, um uns aus einer Welt zu retten, in der das normale Ende jedes Menschen der ewige Tod ist. Gott ist nicht der böse Gott, der die Kinder hungern und sterben lässt, der durch Erdbeben dafür sorgt, dass Menschen unter ihren Häusern verschüttet werden und ähnliches mehr. Er ist der Gott dessen Herz gewaltig an Kraft ist, der „niemanden verwirft“ und der sein Leben für uns gibt. Er will uns aus dieser Kampfzone retten, die vor langer Zeit durch die Rebellion Satans gegen seine vollkommene Gerechtigkeit entstanden ist.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn errettet werde. (Joh 3,16+17)

So steht Gott auch zu dir. Die gewaltige Kraft seines Herzens ist darauf gerichtet, dich mit ihm zu versöhnen, dich auf seinen Weg zu führen, dich zu retten, dich zu reinigen und zu segnen. Er sagt nicht: „Na ja, den lassen wir noch durchschlüpfen“ oder: „Aus dem wird nichts mehr“. Er ist nicht frustriert, gekränkt oder enttäuscht. Wer so ist, das bist du! Gott wartet auf dich, um dir zu raten und dich weiterzuführen, sobald du getan hast, was Er dir zuerst gesagt hat. Er wartet darauf, dass du das Vertrauen zu ihm wieder findest. Den kostbaren Glauben, den er in dein Herz gegeben hat.

Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. (Jak 1,5+6)

Vertraue auf die gewaltige Kraft in Gottes Herzen, die dir freundlich zugewandt ist, wenn du an Jesus glaubst. Wenn du seine Liebe annimmst, wirst du in deinem Herzen Frieden haben.