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- 22.3.2012: Kann man etwas Sicheres über Gott wissen?
- 18.11.2011: Das Wort des Glaubens
- 30.10.2011: Reiches Leben aus Glauben (2)
- 17.10.2011: Reiches Leben aus Glauben (1)
- 1.10.2011: Die große Kraft
- 8.9.2011: Gottes Medizin gegen Rassismus und Nationalismus: Das „Gebetshaus für alle Völker“.
- 1.3.2011: Volltreffer! Du bist einzigartig!
- 25.2.2011: Die Medizin gegen Bitterkeit
- 22.1.2011: Versteck Dich: Der Aufschwung ist da!
Archive für 23.11.2010
Das sechste Gebot
23.11.2010 von Wolfram.
Du sollst nicht töten. (2Mose 20,13)
Aus der Wortbedeutung und dem Gesamtzusammenhang der Bibel ergibt sich klar, dass hier nicht das Töten von Tieren gemeint ist, sondern das Morden. „Du sollst nicht morden!“ Das Leben jedes Menschen ist für Gott kostbar und es darf nicht weggenommen werden. Eine im Zusammenbruch befindliche Gesellschaft erkennt man daran, dass ein Menschenleben nicht (mehr) viel gilt. Wenn politische Interessen es nötig machen, dann fallen Bomben und der Tod friedlicher Menschen ist nur ein „Kolateralschaden“. Wenn ein Kind ungewollt im Mutterleib entsteht, dann ist das ärgerlich und statt dass die Mutter Hilfe und Unterstützung erfährt, wird das „Problem“ im Klinikmüll beseitigt. Wenn sich Rassismus und Hass zu kollektiven Wahnsinn steigern, breiten sich Mord und unvorstellbare Gewaltexzesse aus.
Gott warnt jeden Menschen, dass er über Mord nicht hinwegsehen wird:
Denn der dem vergossenen Blut nachforscht, hat ihrer gedacht; er hat das Schreien der Elenden nicht vergessen. (Ps 9,13)
Ein Mensch, belastet mit dem Blut einer Seele, ist flüchtig bis zum Grab; man unterstütze ihn nicht! (Spr 28,17) (Durch das Blut von Jesus kann es trotzdem Rettung geben.)
Da jeder Mensch nach Gottes Bild geschaffen wurde, ist jedes Leben kostbar. Die Wertschätzung und der Respekt vor dem menschlichen Leben ist deshalb eng mit der Ehrfurcht und dem Respekt vor Gott verbunden. Wenn das menschliche Leben z.B. nur eine komplizierte biochemische Reaktion ist, die sich zufällig so entwickelt hat, dann ist es nichts wert und ersetzbar. Das schreckliche Ende einer gottlosen Gesellschaft ist das immer häufigere Morden und Töten für das sich dann nach Bedarf schon eine gute Begründung findet. Gerade in der deutschen Geschichte lasen sich ja gute Beispiele dafür finden. Gott warnt uns: „Du sollst nicht töten!“
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