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- 22.3.2012: Kann man etwas Sicheres über Gott wissen?
- 18.11.2011: Das Wort des Glaubens
- 30.10.2011: Reiches Leben aus Glauben (2)
- 17.10.2011: Reiches Leben aus Glauben (1)
- 1.10.2011: Die große Kraft
- 8.9.2011: Gottes Medizin gegen Rassismus und Nationalismus: Das „Gebetshaus für alle Völker“.
- 1.3.2011: Volltreffer! Du bist einzigartig!
- 25.2.2011: Die Medizin gegen Bitterkeit
- 22.1.2011: Versteck Dich: Der Aufschwung ist da!
Archive für 4.11.2010
Das zweite Gebot
4.11.2010 von Wolfram.
Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich hassen, der aber Gnade erweist an Tausenden von Generationen von denen, die mich lieben und meine Gebote halten. (2. Mose 20,4-6)
In manchen Kirchen wird dieser Abschnitt noch dem ersten Gebot zugerechnet und dafür das Gebot „du sollst nicht begehren“ in zwei Teile aufgeteilt. Die Zählung ist ja weniger wichtig. In der Reformation haben viele das Verbot sich ein Götterbild zu machen als eigenständiges Gebot gesehen, um der katholischen Praxis entgegenzutreten geweihte Figuren und ähnliches in den Mittelpunkt zu stellen. Aber auch die orthodoxen Kirchen zählen „Du sollst dir kein Götterbild machen“ als zweites Gebot.
Gott ist der gewaltige Schöpfer des Universums mit seinen Milliarden von Galaxien. Er ist der unsichtbare Grund hinter allen Dingen und es ist unmöglich ihn zu entwürdigen, indem er mit einer von Menschen gemachten Figur in Verbindung gebracht wird. Es ist auch unmöglich sich aus den Gedanken und Überlegungen von Menschen heraus ein Bild von Gott zu machen, selbst wenn man dabei die Bibel benutzt. Wie soll sich das Erbsengehirn von sterblichen und in jeder Hinsicht begrenzten Menschen ein Bild von Gott machen können? Das ist der Stolz über den viele Theologen und Philosophen gestolpert sind. Nur Gott selber kann uns ein Bild von sich selber vermitteln. Als Menschen können wir nur das über Gott wissen, was er uns mitteilt. Das nennt man „Offenbarung“: Ich sehe etwas Unsichtbares. Ich bin in meinem Innern völlig überzeugt von Dingen, die ich nicht sehen, nicht abschließend beweisen und manchmal auch nicht verstehen kann. Gott hat mir diese Gewissheit gegeben. Durch Beschäftigung mit dem Wort Gottes, der Bibel und durch Gebet bekomme ich Antwort von Gott: Eine Offenbarung. Ein weiterer Mosaikstein wird meinem Bild von Gott hinzugefügt.
… sondern wie geschrieben steht: «Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.» Uns aber hat Gott es geoffenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind. (1.Kor 2,9-12)
Zu vielen Begriffen, die mit Gott verbunden sind, können wir falsche Bilder im Kopf haben. Falsche Gottesbilder können verhindern, dass wir Gott näher kennenlernen. Was verbindest du mit Begriffen wie: „Vater“, „König“ , „Herr“, „Gott“, „Gemeinde / Kirche“, ..? Menschen, die nur ein traditionelles Christentum kennen sehen Gott oft nur als den fernen und gleichgültigen Gott, der nie etwas tut. Mit „Vater“ verbinden manche aus ihrer persönlichen Erfahrung ganz andere Dinge als Schutz, Geborgenheit, Respekt und Vorbild. All diese falschen Gottesbilder müssen aktiv überwunden werden und wir müssen uns ganz bewusst der Wahrheit über Gott zuwenden, die wir in der Bibel finden. Es ist leicht bei den lügenhaften Gottesbildern zu bleiben. Viele Menschen verachten Gott oder schon den Gedanken an ihn. Das zweite Gebot warnt „ … ich bin ein eifersüchtiger Gott“. Das kommt mehrmals in der Bibel vor. Trotzdem wird so gut wie nie darüber gesprochen. Der Gedanke an einen Gott, der uns so sehr liebt, dass er es nicht ertragen kann, wenn wir anderen „Göttern“ nachlaufen ist uns fremd.
An unserer Einstellung gegenüber Gott entscheidet sich unser Leben. Selbst das Leben unserer Kinder und Kindeskinder wird davon noch geprägt. Es geht nicht um ein religiöses Beiwerk oder Hobby, sondern um den lebendigen Gott!
Gott will, dass wir ihn gut kennen und dass die Wahrheit darüber, wie und wer er ist unsere Gedanken erfüllt. Als die Zeit gekommen war, offenbarte sich Gott auf geradezu extreme und wunderbare Weise. Nun haben wir ein Bild von Gott, dass weit über alles hinausgeht, was Menschen sich ausdenken können. Es gibt in keiner Religion etwas vergleichbares: Gott wurde Mensch und wohnte unter uns! Jesus ist der Höhepunkt der Offenbarung Gottes. Du willst wissen wie Gott ist? So wie Jesus!
Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat; (Hebr 1,1+2)
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen; und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? (Joh 14,6-9)
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