Das sechste Gebot

Du sollst nicht töten. (2Mose 20,13)

Aus der Wortbedeutung und dem Gesamtzusammenhang der Bibel ergibt sich klar, dass hier nicht das Töten von Tieren gemeint ist, sondern das Morden. „Du sollst nicht morden!“ Das Leben jedes Menschen ist für Gott kostbar und es darf nicht weggenommen werden. Eine im Zusammenbruch befindliche Gesellschaft erkennt man daran, dass ein Menschenleben nicht (mehr) viel gilt. Wenn politische Interessen es nötig machen, dann fallen Bomben und der Tod friedlicher Menschen ist nur ein „Kolateralschaden“. Wenn ein Kind ungewollt im Mutterleib entsteht, dann ist das ärgerlich und statt dass die Mutter Hilfe und Unterstützung erfährt, wird das „Problem“ im Klinikmüll beseitigt. Wenn sich Rassismus und Hass zu kollektiven Wahnsinn steigern, breiten sich Mord und unvorstellbare Gewaltexzesse aus. 

Gott warnt jeden Menschen, dass er über Mord nicht hinwegsehen wird:

 

Denn der dem vergossenen Blut nachforscht, hat ihrer gedacht; er hat das Schreien der Elenden nicht vergessen. (Ps 9,13)

Ein Mensch, belastet mit dem Blut einer Seele, ist flüchtig bis zum Grab; man unterstütze ihn nicht! (Spr 28,17) (Durch das Blut von Jesus kann es trotzdem Rettung geben.)

Da jeder Mensch nach Gottes Bild geschaffen wurde, ist jedes Leben kostbar. Die Wertschätzung und der Respekt vor dem menschlichen Leben ist deshalb eng mit der Ehrfurcht und dem Respekt vor Gott verbunden. Wenn das menschliche Leben z.B. nur eine komplizierte biochemische Reaktion ist, die sich zufällig so entwickelt hat, dann ist es nichts wert und ersetzbar. Das schreckliche Ende einer gottlosen Gesellschaft ist das immer häufigere Morden und Töten für das sich dann nach Bedarf schon eine gute Begründung findet. Gerade in der deutschen Geschichte lasen sich ja gute Beispiele dafür finden. Gott warnt uns: „Du sollst nicht töten!“

Das fünfte Gebot

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt. (2.Mose 20,12)

Paulus weist darauf hin, dass dies das „erste Gebot mit Verheissung“ ist (Eph 6,2). Die Befolgung dieses Gebots wirkt sich massiv auf unseren Lebensweg aus und an diesem Gebot entscheidet sich, ob du ein langes und erfülltes Leben haben wirst oder nicht. Es gibt heute auch viele wissenschaftliche Studien, die bestätigen, dass das Elternhaus und die frühe Kindheit einen großen Einfluss auf unser Leben haben. Denke einmal an die Menschen, die du näher kennst. Ich finde, es ist immer wieder deutlich zu sehen, wie Menschen, die aus intakten Elternhäusern kommen und eine Dankbarkeit und Wertschätzung ihren Eltern gegenüber haben mehr gesegnet sind als andere. Es läuft einfach anders bei ihnen. Auch in meinem Leben habe ich das klar gesehen. Spätestens, wenn man selber Kinder hat, begegnet man den Prägungen aus der eigenen Kindheit wieder – auch wenn man vielleicht manches lieber für immer vergessen hätte. Warum entfaltet sich bei manchen Menschen mit großer Selbstverständlichkeit ein gutes und erfülltes Leben, während andere mit scheinbar ähnlichen Voraussetzungen jeden Tag mit Widerwärtigkeiten zu kämpfen haben? In vielen Familien sieht man, wie Segen, Wohlstand und stabile Familien-Verhältnisse sich über Generationen fortsetzen. – Bei anderen setzt sich das immer gleiche Muster von Armut, Schwierigkeiten und zerbrochenen Beziehungen fort. Wie kann man da ausbrechen und die Seite wechseln? Wie kann man einen Wendepunkt erreichen, der auch den Kindern und Kindeskindern zum Segen wird? In diesem Gebot findest du den Schlüssel! Der Hintergrund ist: Wenn wir unsere Eltern ablehnen, lehnen wir den Ursprung unseres Lebens ab und damit uns selbst. Gott hat jedem Menschen eine „Vollmacht“ gegeben das eigene Leben zum Guten oder zum Bösen hin zu leben. Damit denke ich nicht „schwarz/weiss“ – was ich meine ist vielmehr: Innerhalb gesteckter Grenzen kann jeder Mensch sich auf Gott hin ausrichten und Gutes erfahren oder den entgegengesetzten Weg gehen. Sich selber und den Ursprung des eigenen Lebens positiv anzunehmen ist grundlegend. Wenn ich diese von Gott gegebene Vollmacht über mein Leben habe und es schon von seinen Anfängen her ablehne, was soll sich dann Gutes entwickeln? Ganz egal, wie deine Eltern waren. Durch sie hast du dein Leben. Gott sieht es so und findet es selbstverständlich, dass du dankbar für dein Leben bist. Wenn du nur mit Beklemmungen oder Wut auf deine Kindheit und Jugend zurückblicken kannst, dann halten Dich diese Erfahrungen weiter fest und es gibt keine Chance auf einen Wendepunkt in deinem Leben. Jesus hat für dich weit schlimmeres Leid durchgemacht, als du es in deinem Leben jemals erfahren wirst. Dies hat er aus Liebe zu Dir getan und natürlich auch für deine Eltern. Damit steht auch für dich der Weg offen ein Kind Gottes zu sein und „von neuem geboren“ zu werden (Joh 3). Ein neues Leben wird in dich hineingepflanzt, das direkt von dem besten und stärksten Vater der Welt kommt. Nun da so „alles wieder gut“ ist, kannst du einen deutlichen Wendepunkt für dich, deine Familie und sogar für Generationen nach dir schaffen: Indem du dich mit deinen Eltern aktiv versöhnst und ihnen deine Liebe und Wertschätzung zeigst. Dein Leben wird von Gott her heil und neu und so kannst du dankbar und mit dem gebotenen Respekt auf deine Eltern schauen, auch wenn es sonst keinen Anlass dafür geben sollte, denn durch sie hat Gott dir das Leben gegeben.

Das vierte Gebot

Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. (2.Mose 20,8-11)

Der wöchentliche Ruhetag ist nicht nur ein Gedenktag für die Schöpfung, sondern auch ein Tag des Glaubens. Wir erkennen damit an, dass Gott die Schöpfung wunderbar und vollkommen gemacht hat, so dass er selbst ruhte. Alles ist perfekt, wenn Gott ruht und sein Werk betrachtet. So können wir auch ruhen und auf ihn vertrauen. Für den Menschen ist es schwer zu ruhen, wir sehen uns in einer Welt Mangels in der es ständig etwas zu tun, oder zu verbessern gibt. Wenn ich an jedem siebenten Tag ruhe, geht mir über 14 % meiner potentiellen Arbeitsleistung verloren. Aber durch den Verstoß gegen das Sabbatgebot verliere ich mehr: nämlich die wöchentliche Rückkehr zum Glauben, dass ich mehr bin als eine Arbeitskraft und dass es mehr gibt als mein Alltagsleben. Dass es einen Gott gibt, dem ich vertrauen kann, so dass ich Ruhe und Frieden finde.

Viele glauben, dass die frühen Christen den Ruhetag vom Samstag auf den Sonntag verschoben, weil sie damit sagen wollten: Es gibt ein neues, vollkommenes Werk Gottes, eine neue Schöpfung und einen neuen Ruhetag. Und so wird auch im Neuen Testament der Ruhetag als Symbol des Glaubens gesehen. In Hebräer 4 wird von der Ruhe gesprochen in die Gott sein Volk führen will. Für Israel war es das Land der Verheißung in dem sie nach langer Wüstenwanderung zur Ruhe kommen sollten. Doch sie gingen nicht in diese Ruhe hinein, weil sie Gott nicht vertrauten und glaubten, dass er sie nur in einem sinnlosen Kampf sterben lassen wollte. Auch uns ist ein Land der Verheißungen versprochen, in das wir nach langer Wüstenwanderung hineingehen sollen. Ein Leben als Gottes Kinder und dann natürlich die Zusage des ewigen Lebens in Gottes herrlicher neuer Welt. Das Volk Israel hat die Ruhe nie erreicht. Der Sabbat ist nur ein Vorausschatten der wahren Ruhe und des wahren Friedens Gottes. In diesen Frieden können wir jeden Tag eintreten, wenn wir Gott vertrauen und sein heiliger Geist uns mit Frieden erfüllt. Als Gottes Kinder sind wir mit der Gewissheit erfüllt: Gott liebt uns, alles ist in Ordnung zwischen mir und dem allmächtigen Schöpfer der Welt und ich kann seinem Werk nichts hinzufügen. Es ist vollbracht. Nun schauen wir voller Frieden und Glauben auf das, was Gott so wunderbar getan hat.

Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes übrig. Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken wie Gott von seinen eigenen. (Hebr 4,9+10)

Der Apostel Paulus hat immer wieder klar gemacht, dass es nicht die Gebote sind, durch die wir etwas von Gott empfangen, sondern der Glauben an die vollkommene Erlösung durch das Kreuz von Jesus.

So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten der künftigen Dinge sind, der Körper selbst aber ist des Christus. (Kol 2,16+17)

(vergl. Röm 14,5)

Es geht also nicht um Samstag oder Sonntag oder um endlose Diskussionen, was am Sabbat erlaubt ist, sondern um den Frieden, der durch den Glauben an Jesus Christus entsteht. Jede Woche können wir uns darauf besinnen und für alle sichtbar diesen Tag feiern: Gottes Werk ist vollkommen. Lasst uns in die Ruhe von Glauben und Gehorsam hineingehen, die Gott für uns hat!

Das dritte Gebot

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht. (2.Mose 20,7)

Ein Mangel an Respekt und Ehrfurcht vor Gott kann dazu führen, dass wir seinen Namen nicht ehren und er uns höchstes für einen blöden Witz gut ist. Jeder kennt auch die Verballhornungen von Gottes Namen. Hier im badischen z.B. „Oh Jesses Gott!“ Und wenn man etwas besonders schlechtes sieht: „Oh Gott!“ Ansonsten hat man aber mit Gott nichts zu tun. Das alles ist aber nicht der Kern dieses Gebots.

Wenn man die Bibel im Zusammenhang studiert, sieht man, dass sein Namen gleichbedeutend ist mit seiner Autorität und der Vollmacht, die er Menschen verleiht. „In Jesu Namen“ bedeutet also: In seinem Auftrag, unter seiner Autorität und Befehlsgewalt, ausgestattet mit seiner Vollmacht und Kraft. Das „Nichtige“ ist das, was Gott nicht im Sinn hat – das in Gottes Augen unrechtmäßige oder rein menschliche.

So geht es hier um den Missbrauch der göttlichen Autorität, die er Menschen verleiht. Die Warnung ist ernst und unmissverständlich: „der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.“ Hier geht es nicht um das Geschwätz der Menschen, die Gott gar nicht kennen und „Oh Jesses Gott“ sagen, sondern um den ernsten und schwer wiegenden Fall des Missbrauchs von Autorität, der sich durch die gesamte Kirchengeschichte zieht. Viele Leiter und führende Personen des Christentums sind darüber zu Fall gekommen, dass sie ihre Autorität in der Gemeinde Jesu für ihre eigenen gut gemeinten Zwecke, für Politik oder zur Bereicherung benutzten. Aus manchen geisterfüllten Bewegungen und Gemeinden wurden so traditionelle Vereine, in denen es genauso zugeht, wie in jeden anderen Verein auch – nur das der Name der Herrn Jesus Christus noch darüber steht. Man kann dem Herrn aber dort nicht mehr begegnen. Wenn man etwas Ahnung von Kirchengeschichte bekommt, kann es einen gruseln, was schon alles im Namen Jesus getan und gesagt wurde. In dieser letzten Zeit wird Gott Menschen und Gemeinden aus der Versenkung holen und erhöhen, die wirklich seine Diener sind und deren Herz darauf gerichtet ist, treue Verwalter seines Hauses zu sein. „Getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Joh 15,5) Ganz egal auf welcher Ebene du in der Gemeinde mitarbeitest: Hüte dich davor, deine fromme Karriere und die Verteidigung deines kleinen Bereichs in der Vordergrund zu stellen. Diene Gott und beuge dich vor ihm. Er wir dich erhöhen und ehren durch seine Gegenwart. Alle werden sehen, dass Gott mit dir ist. Wenn du dagegen deine Position ausnutzt, die Schafe des Herrn für deine Melkkühe hältst oder einfach durch eine der vielen offenen Türen rennst, die sich mit wachsender Autorität auftun, wirst du ohne ihn gehen und nicht ungestraft bleiben.

Das zweite Gebot

Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich hassen, der aber Gnade erweist an Tausenden von Generationen von denen, die mich lieben und meine Gebote halten. (2. Mose 20,4-6)

In manchen Kirchen wird dieser Abschnitt noch dem ersten Gebot zugerechnet und dafür das Gebot „du sollst nicht begehren“ in zwei Teile aufgeteilt. Die Zählung ist ja weniger wichtig. In der Reformation haben viele das Verbot sich ein Götterbild zu machen als eigenständiges Gebot gesehen, um der katholischen Praxis entgegenzutreten geweihte Figuren und ähnliches in den Mittelpunkt zu stellen. Aber auch die orthodoxen Kirchen zählen „Du sollst dir kein Götterbild machen“ als zweites Gebot.

Gott ist der gewaltige Schöpfer des Universums mit seinen Milliarden von Galaxien. Er ist der unsichtbare Grund hinter allen Dingen und es ist unmöglich ihn zu entwürdigen, indem er mit einer von Menschen gemachten Figur in Verbindung gebracht wird. Es ist auch unmöglich sich aus den Gedanken und Überlegungen von Menschen heraus ein Bild von Gott zu machen, selbst wenn man dabei die Bibel benutzt. Wie soll sich das Erbsengehirn von sterblichen und in jeder Hinsicht begrenzten Menschen ein Bild von Gott machen können? Das ist der Stolz über den viele Theologen und Philosophen gestolpert sind. Nur Gott selber kann uns ein Bild von sich selber vermitteln. Als Menschen können wir nur das über Gott wissen, was er uns mitteilt. Das nennt man „Offenbarung“: Ich sehe etwas Unsichtbares. Ich bin in meinem Innern völlig überzeugt von Dingen, die ich nicht sehen, nicht abschließend beweisen und manchmal auch nicht verstehen kann. Gott hat mir diese Gewissheit gegeben. Durch Beschäftigung mit dem Wort Gottes, der Bibel und durch Gebet bekomme ich Antwort von Gott: Eine Offenbarung. Ein weiterer Mosaikstein wird meinem Bild von Gott hinzugefügt.

… sondern wie geschrieben steht: «Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.» Uns aber hat Gott es geoffenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind. (1.Kor 2,9-12)

Zu vielen Begriffen, die mit Gott verbunden sind, können wir falsche Bilder im Kopf haben. Falsche Gottesbilder können verhindern, dass wir Gott näher kennenlernen. Was verbindest du mit Begriffen wie: „Vater“, „König“ , „Herr“, „Gott“, „Gemeinde / Kirche“, ..? Menschen, die nur ein traditionelles Christentum kennen sehen Gott oft nur als den fernen und gleichgültigen Gott, der nie etwas tut. Mit „Vater“ verbinden manche aus ihrer persönlichen Erfahrung ganz andere Dinge als Schutz, Geborgenheit, Respekt und Vorbild. All diese falschen Gottesbilder müssen aktiv überwunden werden und wir müssen uns ganz bewusst der Wahrheit über Gott zuwenden, die wir in der Bibel finden. Es ist leicht bei den lügenhaften Gottesbildern zu bleiben. Viele Menschen verachten Gott oder schon den Gedanken an ihn. Das zweite Gebot warnt „ … ich bin ein eifersüchtiger Gott“. Das kommt mehrmals in der Bibel vor. Trotzdem wird so gut wie nie darüber gesprochen. Der Gedanke an einen Gott, der uns so sehr liebt, dass er es nicht ertragen kann, wenn wir anderen „Göttern“ nachlaufen ist uns fremd.

An unserer Einstellung gegenüber Gott entscheidet sich unser Leben. Selbst das Leben unserer Kinder und Kindeskinder wird davon noch geprägt. Es geht nicht um ein religiöses Beiwerk oder Hobby, sondern um den lebendigen Gott!

Gott will, dass wir ihn gut kennen und dass die Wahrheit darüber, wie und wer er ist unsere Gedanken erfüllt. Als die Zeit gekommen war, offenbarte sich Gott auf geradezu extreme und wunderbare Weise. Nun haben wir ein Bild von Gott, dass weit über alles hinausgeht, was Menschen sich ausdenken können. Es gibt in keiner Religion etwas vergleichbares: Gott wurde Mensch und wohnte unter uns! Jesus ist der Höhepunkt der Offenbarung Gottes. Du willst wissen wie Gott ist? So wie Jesus!

Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat; (Hebr 1,1+2)

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen; und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? (Joh 14,6-9)