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Das erste Gebot
Dieser Eintrag stammt von Wolfram Am 23.10.2010 @ 20:26 In Gott kennenlernen | Kommentarfunktion deaktiviert
Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus herausgeführt habe. Du sollst keine andern Götter haben neben mir. (2.Mose 20,3+3)
Das ist eine gute Nachricht: Gott ist kein ferner und unbeteiligter Gott, den es vielleicht gar nicht gibt. Er ist dein Gott! Nun kannst du das gut oder schlecht finden (wenn du ihn nicht persönlich kennst), aber er ist dein Gott, an dem sich dein Leben entscheidet. Er ist der ewige Gott und du bist nur eine vorübergehende Erscheinung auf diesem Planeten. Er hat klare Gebote gegeben, die dein Leben prägen und überschatten - egal, ob du es willst oder nicht. Zum Glück ist er nicht willkürlich oder bösartig, sondern gerecht und barmherzig. Er ist zum Vergeben immer bereit, denn er kennt deine Lage. Du schadest dir selbst am meisten, wenn du gegen Gott und sein Gebot rebellierst. Gott weiss das und bietet dir mehrmals im Leben seinen Ausweg an. Aber er biedert sich nicht an. Er ist Dein Gott, aber nicht so einer, den man sich im Wohnzimmer in die Ecke stellt. Er ist der Herr - du bist es nicht.
Wenn du diesen Gott kennenlernen willst, dann geht das nur durch Glauben. Solange du den Lügen glaubst, dass Gott ein harter Herrscher ist, der dir alles verbieten will, was dir Spaß macht, wirst du dich ihm nicht nähern! Du musst ihm vertrauen und auf die große Belohnung schauen, die mit seinem Weg verbunden ist. Das sagt auch der Brief an die Hebräer:
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird. (Hebr 11,6)
Erst die Erkenntnis, dass Gott gut ist und die Übertretung seiner Gebote schweren Schaden mit sich bringt, öffnet dir überhaupt die Tür ihn näher kennenzulernen.
Der Weg der Gottlosen ist wie das Dunkel; sie erkennen nicht, worüber sie stürzen. (Spr 4,19)
Sie kennen die Gebote Gottes nicht und wissen nichts von dem Gott, der zum Guten ihr Gott sein möchte. Wer aber Gott erkennt - d.h. ihn kennenlernt für den gilt:
Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe. (Spr 4,18)
Die Möglichkeit Gott zu erkennen ist, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Anderenfalls ist der Mensch nur so eine komplexe chemische Reaktion, die sich in Jahrmillionen eben so entwickelt hat und die eine Laufzeit von maximal ca. 70 bis 100 Jahren hat. Dann ist alles egal: Mit dem Tod endet alles. Konsequent zu Ende gedacht beraubt der Atheismus den Menschen um jeden Sinn und um den Kern seiner Existenz: Ein Wesen zu sein, geschaffen “nach seinem Bild” und für die Gemeinschaft mit IHM.
Gott ist Dein Gott und er will, dass es dir und deiner Familie gut geht! Jeder versteht, dass es physikalische Gesetze gibt, wie z.B. die Schwerkraft. Niemand würde würde sich einfach eine Treppe herunterfallen lassen, denn es gibt keine Ausnahmen von der Schwerkraft und jeder weiß, dass man sich dabei die Knochen brechen wird. Mit den Geboten Gottes ist es so, dass die Folgen eines Handelns gegen die Gebote oft nicht unmittelbar eintreffen. Das liegt an der Gnade und Barmherzigkeit Gottes, der weiss, dass die Zusammenhänge für die meisten Menschen nicht so klar sind. Er weiss, wie wir hier oft im Dunklen tappen. Darum gibt er Zeit, regt unser Gewissen an und lässt uns Vorboten kommenden Unheils spüren, damit wir zur Umkehr aus der Gefahrenzone kommen:
Denkst du aber dies, o Mensch, der du die richtest, die so etwas tun, und dasselbe verübst, daß du dem Gericht Gottes entfliehen wirst? Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, daß die Güte Gottes dich zur Buße leitet? Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken: … (Röm 2,3-6)
Je mehr man Gott kennenlernt, desto mehr wird klar, dass man nicht gegen Gottes guten und perfekten Willen handeln kann ohne die negativen Folgen zu tragen. Natürlich gibt es immer die Vergebung der Sünden und Gottes liebevoll nach uns ausgestreckte Hand. Aber wahr ist auch: Es ist meine Entscheidung, was ich mit meiner Lebenszeit tue. Ich kann auf Gottes Wegen gehen, Freiheit, Segen und Frieden genießen oder ich kann mich endlos im Kreis drehen und mein Leben mit Dummheiten verbringen. Oder ich lasse mich einfach die Treppe runterfallen und während ich im freien Fall bin, genieße ich die Schwerelosigkeit und erzähle allen wie wunderbar man sich im freien Fall fühlt und dann ..? Dann breche ich mir die Knochen und alle sagen: Wie konnte Gott das zulassen!?
„Ich bin der Herr Dein Gott.“ - Könnte es vielleicht sein, dass es nicht nur einen Gott, sondern verschiedene geistliche Wesen gibt, wie in manchen anderen Religionen? Auch die Bibel berichtet über verschiedene geistliche Mächte - z.B. über “Fürsten und Gewalten” und über die Engel, aber es kann nur einen Gott geben, der der letzte ewige Grund für die Existenz aller Dinge und der unsichtbaren Welt ist. Dieser Gott hat mitten in einer finsteren Welt einen wunderbaren Weg gemacht auf dem wir Ihn kennenlernen können.
Bist du es nicht, der das Meer ausgetrocknet hat, die Wasser der großen Flut, der die Tiefen des Meeres zu einem Weg gemacht hat, damit die Erlösten hindurchzogen? (Jes 51,10)
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Joh 14,6)
Da antwortete ihnen Jesus und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede. (Joh 7,16 + 17)
Wenn wir anfangen auf diesem Weg zu gehen, werden wir bald ganz sicher sein: Es gibt nur einen Gott und er ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, er ist der Schöpfer aller Dinge - er ist als Jesus Mensch geworden und unser Freund. Der einzige, der uns wirklich lieb hat! Neben ihm kann es nichts Wertvolleres geben. Kein Reichtum, keine Schätze, keine Beziehungen, Gewohnheiten, keine Kultur oder Tradition - nichts kann seinen Platz einnehmen. Die Elberfelder Übersetzung merkt in 2.Mose 20,3 an: „Die Befehlsform „Du sollst nicht“ kann auch wiedergegeben werden: Du wirst nicht, d.h. es ist undenkbar, dass du … tun wirst.“
Nur so wird er wirklich dein Gott sein: Wenn er an der weitaus ersten Stelle für dich steht!
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