Sie befinden sich aktuell in den Gott im Haus Blog-Archiven für den folgenden Tag 14.8.2010.
- Dritte Reformation (2)
- Gott kennenlernen (23)
- Weitergehen + Wachsen (12)
- Zukunftsthemen und Aktuelles (6)
- 5.5.2012: Der Ort, an den niemand kommen will und der Tag, der alles verändert.
- 22.3.2012: Kann man etwas Sicheres über Gott wissen?
- 18.11.2011: Das Wort des Glaubens
- 30.10.2011: Reiches Leben aus Glauben (2)
- 17.10.2011: Reiches Leben aus Glauben (1)
- 1.10.2011: Die große Kraft
- 8.9.2011: Gottes Medizin gegen Rassismus und Nationalismus: Das „Gebetshaus für alle Völker“.
- 1.3.2011: Volltreffer! Du bist einzigartig!
- 25.2.2011: Die Medizin gegen Bitterkeit
- 22.1.2011: Versteck Dich: Der Aufschwung ist da!
Archive für 14.8.2010
Der Wachstumspfad (4)
14.8.2010 von Wolfram.
Von ganzem Herzen erwünscht - ein neues Leben von Gott
Die wahre Erkenntnis Gottes geht weit über Wissen hinaus, wie auch an der Geschichte von Josef und seinen Brüdern deutlich wird. Sie wird dich verändern, so dass andere (!) es bemerken. Deshalb fängt Glauben und Leben mit Gott immer mit der Veränderung deines alltäglichen Privatlebens an. Und jeder Wachstumsschritt ist ein Veränderungsschritt, der uns Jesus ähnlicher macht. Alles andere ist (Selbst-) Betrug.
Das bringt dich unter Druck? Mich auch, denn ich weiss, dass ich mich kaum selbst verändern kann. Schon gar nicht in Bereichen in denen ich schwach bin. Gott steht bereit, um uns aus seiner reinen und selbstlosen Liebe heraus zu verändern. Wenn man diese Gnade empfangen will, muss man oft erstmal erleben, dass man es selbst nicht kann. Diese demütige Haltung erreicht man aber nur, wenn man ernsthaft versucht eine Veränderung zu erreichen. Sonst bleibt es bei etwas, dass den guten Vorsätzen am Neujahrstag sehr ähnlich ist. Nur dass dann jede Woche - meist am Sonntag - Neujahr bei dir ist.
Nichts aber auch gar nichts kann man von Gott empfangen, wenn es nicht erstens um Gott geht (du liebst Ihn mehr als dass, was du erbittest oder Deine Bitte richtet sich auf etwas was Gott ehrt) und du es zweitens von ganzem Herzen willst! Die Dinge die Gott geben will, sind wertvoller als alle Schätze dieser Welt und werden nicht wie saures Bier angeboten. Gott hat sinngemäß immer wieder gesagt: Wenn du mich von ganzem Herzen suchst, will ich mich von dir finden lassen.“ (5.Mose 4,29, Jer 29,13, Lk 11,9 und andere)
Der erste Schritt des Weges in die Fülle Gottes ist also die Veränderung deines ganz persönlichen Privatlebens. Wichtig sind dabei:
Mit Gottes Hilfe negative Gewohnheiten ablegen: Gott wird dir wenige klare Punkte vorlegen, an denen sich entscheidet, ob du an deinem bisherigen Leben festhalten möchtest oder ob du bereit bist dich selbst zu verleugnen und das neue Leben zu empfangen.
Im Licht leben: Nicht frömmer erscheinen als man ist (Phil 2,3). Auch vor sich selber ehrlich sein und die eigene Situation realistisch einschätzen.
Auf Gottes Hilfe vertrauen, mit Ihm zusammen sein, beten und dranbleiben.
Leben im Königreich
Alle Dinge, die wir uns so sehr von Gott ersehnen sind ja im „Reich Gottes“ - und das Reich Gottes ist dort, wo Gott regiert und schaltet und waltet wie er will. Und bevor du in der Autorität und der Kraft dieses Reiches gehen kannst, muss dieses Reich erstmal zu dir selber kommen. Bevor du anderen dienen kannst mit Glauben und Vollmacht musst du erstmal für dein eigenes ganz privates Leben glauben und mit Gott gehen. Es hat auch keinen Zweck ein Leiter in der Gemeinde Jesu werden zu wollen, bevor du nicht dein eigenes Leben mit Gottes Hilfe leiten kannst.
Es ist manchmal frustrierend monatelang oder gar jahrelang damit zu kämpfen, dass ich nicht mehr von meinen alten Leben beherrscht und gesteuert werde, sondern vom Heiligen Geist, aber es ist notwendig, denn es kann nicht sein, dass aus einer Quelle süßes und bitteres Wasser fließt (Jak 3,11) und man kann z.B. auch nicht mit einem Auto fahren, das von zwei Lenkrädern gesteuert wird und die beiden Fahrer wollen in die entgegengesetzte Richtung.
Mit Gott leben ist einfach
Oft wird der Eindruck vermittelt, es sei schwierig im Alltag mit Gott zu leben. Man denkt an all die religiösen Übungen, die man absolvieren sollte oder man fürchtet sich davor, sich mit Gott und all seinen Ansprüchen etwas aufzuhalsen. Dieses falsche Bild von Gott ist auch eine Frucht zahlloser Predigten, die immer wieder betonen, dass du dich Gott „völlig hingeben“ sollst, aber dann kein klares Bild vermitteln, wie ein Leben mit Gott im Alltag aussehen kann. Ich habe Leute getroffen, die mir sinngemäß sagten: „Wenn Gott zu mir spricht, dann wird er sicher nur sagen: „Geh‘ als Missionar nach Afrika!“ - und da will ich nicht hin.“
Eine weitere Möglichkeit sich in komplizierten religiösen Dingen zu verheddern, ist die intensive Beschäftigung mit sich selbst. Man betrachtet endlos die eigene Befindlichkeit, die Gefühle und widmet sich Fragen wie: „Warum fühle ich mich in dieser Situation so - welche Prägungen aus meiner Kindheit sind dafür verantwortlich?“ Sicher ist es gut am Anfang des Wegs mit Jesus die Vergangenheit zu bereinigen und loszulassen! Gott hat z.B. gesagt, dass unser Verhältnis zu unseren Eltern entscheidend für unseren weiteren Lebensweg ist. Das ist aber keine Aufforderung die selbstzentrierte Beschäftigung mit meinem Leben religiös auf die Spitze zu treiben! Ziel ist vielmehr das alte Leben los zu lassen und die Dinge, die aus der Vergangenheit nach uns greifen zu bereinigen.
Ist es wirklich so schwierig, kompliziert oder nur durch radikale Massnahmen zu erreichen? Die Bibel behauptet es sei einfach und naheliegend:
Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: «Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?» das ist: Christus herabführen; oder: «Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?» das ist: Christus aus den Toten heraufführen. Sondern was sagt sie? «Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.» Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen,
(Röm 10,6-8)
Du brauchst nicht perfekt werden und in den Himmel hinaufsteigen und du brauchst auch nicht durch die Hölle gehen und in der Finsternis nach Ursachen suchen. Es gibt eine „Gerechtigkeit aus Glauben“, die dir die Möglichkeit gibt beständig in Gottes Gegenwart zu bleiben. Und der Kern dieser wunderbaren Gerechtigkeit vor Gott ist: „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Gleich zu Beginn unseres Wegs mit Gott legt er uns wenige einfache Schritte vor, die naheliegend, praktisch, machbar und angemessen sind. Wir wissen es einfach. Wenn wir sie befolgen führt er uns wunderbar weiter und wir werden auf dem Weg verändert, so wie wir es niemals machen oder arrangieren könnten! Wenn wir sie nicht befolgen, verstricken wir uns in selbst gemachter Religiosität, Leistungsdruck und komplizierten Gedanken. Was hat Gott dir zum Anfang auf Herz gelegt? Wo bist du stehen geblieben? - Sein Geist wird dich in alle Wahrheit leiten! (Joh 16,13)
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