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Die letzte Reformation

Dieser Eintrag stammt von Wolfram Am 10.8.2010 @ 11:44 In Dritte Reformation | Kommentarfunktion deaktiviert

Die Gegenwart Gottes ist das Ziel

Bei Reformation denkt man an neue Strukturen, neue Methoden und Formen. Der Kern einer Reformation, die wirklich etwas bewegt ist die Veränderung der Inhalte.

Reformation macht Geschichte. Was ist das Ziel der Geschichte?

Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölf mal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen. Und keinerlei Fluch wird mehr sein; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein; und seine Knechte werden ihm dienen, und sie werden sein Angesicht sehen; und sein Name wird an ihren Stirnen sein. Und Nacht wird nicht mehr sein, und sie bedürfen nicht des Lichtes einer Lampe und des Lichtes der Sonne, denn der Herr, Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.(Off 22,1-5)

Was ist das Ziel für jeden, der an Jesus glaubt? Worum ging es Jesus bevor er ans Kreuz ging?

Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, daß sie eins seien, wie wir eins sind - ich in ihnen und du in mir - daß sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.(Joh 17,20-24)

Als Gott die Erde schuf und Adam und Eva in den Garten setzte war das ein sehr guter Anfang. „Und siehe, es war sehr gut“ (1.Mose 1,31). Das war aber noch nicht das Ziel. Gott hatte einen Plan seine Schöpfung durch eine freie Beziehung zu den Menschen, die er gemacht hatte noch weit besser zu machen als diesen Anfang. Das Ziel war und ist die „Verherrlichung“. Gott wollte das die Schöpfung zum Schauplatz einer wunderbaren Zusammenarbeit zwischen Ihm und seinen Geschöpfen würde. Aus freiwilliger Verehrung heraus sollten sie das Wesen Gottes und seinen wunderbaren Charakter und die Kraft seines kreativen Lebens vielfach wiederspiegeln. Die ganze Welt sollte in den vom Menschen aus der Schöpfung herausgearbeiteten Garten verwandelt werden. Dieses Ziel hat Gott nie aufgegeben, wie aus dem Abschnitt aus der Offenbarung oben hervorgeht. Und so geht die „neue Schöpfung“ auch weit über eine Amnestie für Sünder hinaus:

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.(Joh 14,23)

Heute befindet sich die Gemeinde / Kirche in einer Sackgasse. Hier in Deutschland stellt sie sich - meinem Eindruck nach - häufig als gebeuteltes Häufchen am Rande der Gesellschaft dar. Durch die vielen Ansätze, die im Wesentlichen auf eine Strukturveränderung gezielt haben, ist zwar viel Gutes bewirkt worden, aber nach wie vor finden wir keine Kraft unsere Gesellschaft mit der Realität Gottes zu konfrontieren, geschweige denn einen positiven Beitrag zur ihrer Veränderung zu bringen.

Meine Überzeugung ist: Nur die manifestierte Gegenwart Gott mitten unter seinen Leuten wird daran noch etwas ändern können. Die letzte Reformation beginnt deshalb bei Dir: Willst Du die Scheuklappen ablegen und nach Wahrheit suchen, die dich persönlich betrifft und nicht nur deine Rechtgläubigkkeit bestätigt? Auf der Suche nach Gottes Gegenwart habe ich viel dazugelernt und ich weiss, dass es weiter und weiter geht bis zu dem Tag an dem ich IHN sehen werde.

Die Gegenwart Gottes - seine persönliche Anwesenheit in deinem Alltag wird dein Leben unglaublich tief „reformieren“. „Gott kennen ist Leben“ und es ist das letzte positive Abenteuer in einer zunehmend von Not und Depression gekennzeichneten Welt.

Raffe Dich auf zur letzen Reformation!


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